Handelsformat 08.02.2019, 16:25 Uhr

Sport 2000 will Sneaker Force ausbauen

Vereinfachte Prozesse und Finanzdienstleistungen: Damit konnte die Verbundgruppe 30 Sneaker- und Streetwear-Händler für ihr Format Sneaker Force gewinnen. Neue Leistungen sollen dessen Attraktivität nun weiter steigern.
Sport 2000-Zentrale
(Quelle: Sport 2000)
Als besonders gelungen feiert Sport 2000 sein Leistungsportfolio Sneaker Force für Sneaker- und Streetwear-Spezialisten abseits des klassischen Sportfachhandels. Das 2017 eingeführte Format sei schon im ersten Jahr eine Erfolgsgeschichte, erklärt die Verbundgruppe in einer Mitteilung. 30 Tophändler der Branche hätten sich dieser Premium-Einheit angeschlossen, darunter 43einhalb, Glory Hole Sneaker Shop, Brooklyn oder Soulfoot. Weitere Zahlen nennt Sport 2000 nicht.
Die Sneaker Force-Partner würden in ihren wettbewerbsintensiven Marktumfeld besonders von den vereinfachten Prozessen sowie den Finanzdienstleistungen profitieren, die der Verband übernimmt. Und sie könnten bannerunabhängig auftreten, sodass ihre Retail-Marken im Vordergrund  stehen. „Wir sind der starke Dienstleistungspartner im Hintergrund für die führenden Leuchttürme der Sneaker-Branche“, beschreibt der für die Spezialisten-Einheiten verantwortlich Sport 2000-Geschäftsführer Hans-Hermann Deters das Konzept.
Sneaker Force-Logo
(Quelle: Sport 2000)
Sneaker Force steht im Zusammenhang mit der Öffnung von Sport 2000 für neue Handelsformate. „Wie bei allen Spezialisten-Einheiten haben wir uns auch mit dieser Lifestyle-orientierten Handelslandschaft tiefgreifend beschäftigt und ein Leistungsformat konzipiert, das allen Stakeholdern gerecht wird. Für die Händler gilt es, sie in ihrer Wettbewerbsfähigkeit zu stärken ‒ für die großen Brands gilt es, diese in ihrer selektiven Vertriebspolitik zu unterstützen, damit das Segment Sneaker seine Begehrlichkeit behält“, hebt Deters hervor. „In diesem Punkt geht es eher um Verknappung als um Distributionsausweitung.“
Das existierende Angebot wollen die Mainhausener laut Mitteilung nun um zusätzliche, individuell für diese Händlergruppe entwickelte Leistungen erweitern. „Entscheidend für den Erfolg des Konzepts ist es, dass die Gruppe exklusiv und hochwertig ist, nur so bleibt die Sneaker Force authentisch und begehrlich“, erklärt Sport 2000 Business Development Manager Marc Scheiner, der das Format verantwortet. „Wir werden daher unsere Top-Sneaker-Force-Partner eng in die Entwicklung unseres Leistungsportfolios einbinden. Das entspricht unserem Förderauftrag, mit dem wir dieser Premium-Gruppe gerecht werden.“


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