Ergebnisse 2018 03.02.2019, 10:31 Uhr

Sport 2000-Lieferantenranking: Puma auf Platz 3

Die Auflistung der Verbundgruppe zeigt, wie sich der Reinverkauf der wichtigsten Lieferanten an die Sport 2000-Mitglieder im vergangenen Kalenderjahr verändert hat. Puma konnte deutlich Boden gutmachen.
Sport 2000-Lieferantenranking 2018
(Quelle: Sport 2000)
Auf den obersten beiden Podiumsplätzen des jüngsten Lieferantenrankings von Sport 2000 ist der Wechsel ausgeblieben: Wie 2017 ging auch im vergangenen Jahr die Goldmedaille an Branchenprimus Adidas. Die Herzogenauracher konnten dabei ihre Umsätze mit den Händlern steigern. Auf Platz 2 findet sich weiterhin Konkurrent Nike, auch die Amerikaner konnten sich über steigende Erlöse mit den Sport 2000-Mitgliedern freuen.
Eine größere Veränderung ist hingegen auf dem Bronzerang zu verzeichnen: Puma ist im vergangenen Jahr mit gewachsenen Umsätzen auf diese Position geklettert, von Rang 6 im Jahr 2017. Die Franken haben den Platz mit der Amer-Gruppe getauscht, die sich mit konstant gebliebenen Erlösen in diesem Jahr auf Position 7 wiederfindet. Teamsportler Jako klettert hingegen mit gewachsenen Umsätzen auf Rang 4 der Sport 2000-Rangliste. Stetig rückt die Marke vor, jeweils eine Position konnte sie in den vergangenen zwei Jahren gutmachen. 
Teamsportmarken gewinnen
Generell standen Teamsportmarken im vergangenen Jahr bei den Mitgliedern der Mainhausener Verbundgruppe auf der Gewinnerseite. Erima gewann eine Position und nimmt nun Platz 8 ein. Hummel machte gar 6 Positionen gut, die Dänen können sich aktuell über Platz 18 freuen. Uhlsport verbesserte sich um drei Plätze auf Position 15. 
Einen Riesensprung nach oben machte Ballhersteller Derbystar. Die Marke aus Goch am Niederrhein rangiert 2018 auf Position 19. Im Jahr 2017 stand noch Platz 34 zu Buche. Diese rasante Entwicklung ist sicher darauf zurückzuführen, dass Derbystar aktuell den offziellen Spielball der Fußball-Bundesliga stellt – ein Coup der Marke. Alle aufgeführte Teamsportmarken konnten steigende Umsätze mit den Sport 2000-Mitgliedern erwirtschaften.
Outdoorlieferanten uneinheitlich
Die Entwicklung der Outdoormarken hingegen präsentiert sich unterschiedlich. Lowa kann sich über gestiegene Umsätze freuen und behauptet Position 7. Konkurrent Meindl büßt hingegen mit stagnierenden Umsätzen einen Platz auf Rang 9 ein. Vaude dagegen rückt zwei Positionen vor und hat es unter die Top Ten der wichtigsten Lieferanten geschafft. Die Marke profitiert von der konsequenten Ausrichtung hin zu Nachhaltigkeit. Diesen Kurs steuern die Tettnanger nicht erst seit gestern, sondern schon über einen längeren Zeitraum. 
Fjällräven hingegen verliert Umsätze und einen Platz in der Rangliste. Die Schweden nehmen jetzt Position 12 ein. Sie haben sich allerdings in den vergangenen Jahren erfolgreich im Lifestylesegment positioniert, insbesondere mit ihrem Rucksackklassiker Konken. Doch jeder Hype überschreitet einmal seinen Gipfel – das wird jetzt auch bei Fjällräven der Fall sein. Rucksackspezialist Deuter verliert drei Ränge auf Platz 17. Die Gersthofener bleiben aber trotz ruckläufiger Erlöse Marktführer bei Rucksäcken in Deutschland. Außerdem verfolgt die Marke eine konsequent fachhandelsfreundliche Strategie.
Brooks wächst, Asics verliert
Auch im Runningsegment haben sich die Marken beim Geschäft mit den Händlern der Mainhausener Verbundgruppe 2018 uneinheitlich präsentiert. Marktführer Asics büßte mit gesunkenen Erlösen zwei Ränge ein und landet auf Position 6. Konkurrent Brooks hingegen kann sich über gestiegene Erlöse freuen. Konsequenz: Die Amerikaner machen vier Plätze auf Rang 13.
Das Mittelpreissegment bei Textilien hat dem Handel in der Vergangenheit viel Freude bereitet. Campagnolo hat einen wesentlichen Teil dazu beigetragen, diesen Markt zu entwickeln. Das sollte man sich vor Augen halten, wenn man zur Kenntnis nimmt, dass die Umsätze der Italiener mit den Sport 2000-Händlern im vergangenen Jahr stagniert haben. Campagnolo verliert einen Platz und nimmt nun Position 11 ein. Dass das Segment nicht tot ist, zeigt Konkurrent Icepeak. Gewachsene Erlöse lassen die Marke sechs Plätze auf Rang 16 hochspringen.

Autor(in) sport+mode Redaktion


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