Sport 2000 Österreich 02.07.2020, 11:37 Uhr

Bewusstsein für Gesundheit und Regionalität stärkt Handel in der Region

Der Sportfachhandelsverband hat bewiesen, dass die stützenden Pfeiler einer Genossenschaft und die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit der Industrie für Stabilität in Zeiten der Krise sorgen. 
(Quelle: Sport 2000)
Nach dem wochenlangen Corona-Shutdown zum Gesundheitsschutz der Bevölkerung stehen die Türen aller Sport 2000 Geschäfte der 240 Händler seit rund zwei Monaten wieder offen. „Die Krise hat Sport 2000, so wie alle, unerwartet getroffen. Gemeinsam mit unseren Händlern und Lieferanten haben wir der ersten Phase der Krise jedoch relativ gut standgehalten. Auch wenn es jetzt langsam wieder bergauf geht, heißt es, weiterhin achtsam zu sein“, zieht Dr. Holger Schwarting, Vorstand von Sport 2000 Österreich, eine erste Bilanz nach dem Lockdown. Er sieht vor allem im gemeinschaftlichen Handeln seiner Genossenschaft in herausfordernden Zeiten eine klare Stärke und bedankt sich bei seinen Händlern und Industriepartnern für den Zusammenhalt.

Covid-19 hat den Alltag der Menschen auf der gesamten Welt auf den Kopf gestellt – sowohl beruflich als auch privat. Das Bewusstsein der Österreicherinnen und Österreicher für die eigene Gesundheit und den Wert der regionalen Wirtschaft wurde durch die Erfahrungen der letzten Wochen nachhaltig gestärkt. Für Schwarting eine positive Entwicklung, von der der beratungsintensive Sportfachhandel profitiert: „Die Krise hat das Verhalten der Menschen geändert, beim Einkaufen als auch bei der Freizeitgestaltung. Das sehen wir an dem großen Beratungsinteresse bei unseren Händlern und unter anderem an den steigenden Umsatzzahlen im Bikesegment.“ Viele Sport 2000 Händler erwiesen sich dankbar für die Treue ihrer Stammkunden. Zahlreiche Kunden unterstützten die Händler gezielt nach der Krise mit Einkäufen vor Ort.

Die Krise wirkte wie ein Katalysator für Digitalisierungsprojekte in Unternehmen. So realisierte auch Sport 2000 innerhalb kürzester Zeit einen Onlineshop, dem sich Händler nach wie vor freiwillig anschließen können. „Die Kombination eines informativen Onlineshops mit individueller Beratung in den stationären Geschäften sehen wir als Geschäftsmodell der Zukunft. Online ist jedoch immer als Ergänzung zu der persönlichen Erfahrung vor Ort im Store anzusehen – diese steht immer an erster Stelle“, hebt Schwarting hervor und ergänzt: „Der Kauf eines E-Bikes oder eines guten Laufschuhs ist meist genau überlegt und wird nur in seltenen Fällen online getätigt. Der Onlineshop dient hier oftmals nur als erste Informationsquelle. Beim Kauf sucht der Kunde individuelle Beratung und Service vom Händler, um das für ihn ideale Sportgerät zu finden. Hier sind unsere Sport 2000 Händler als erste Ansprechpartner in den Regionen etabliert.“ Das Geschäftsmodell von Sport 2000, das Spezialisierung und höchste individuelle Beratung in den Fokus stellt, beweist im Hinblick auf die aktuelle Situation seine Zukunftsfähigkeit. 

Autor(in) Schlüchter Astrid

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