Online-Veranstaltung 18.11.2020, 15:18 Uhr

Virtuelles Sabu-Forum kommt hervorragend an

Rund 250 Firmen mit über 350 Teilnehmern schalteten sich insgesamt bei der virtuellen Regionaltagung und dem virtuellen Sabu Forum Handel heute/morgen dazu.
Moderator Prof. Dr. Andreas Kaapke
(Quelle: Sabu)
Es war ambitioniert, was der Sabu anstelle von Präsenz-Veranstaltungen für seine Mitglieder geplant hatte: Die Regionaltagung am 10.11. und das bewährte Format des Sabu-Forums Handel heute/morgen am 11. und 12.11.2020 ... und das jeweils online von 17 bis 20 Uhr. Umso überwältigter waren die Verantwortlichen von den angemeldeten und dann auch tatsächlichen Teilnehmerzahlen.

Bei den Regionaltagungen stehen traditionell sowohl aktuelle Themen aus der täglichen Praxis als auch der persönliche Austausch zwischen den Sabu-Händlern und der Heilbronner Verbundgruppenzentrale im Mittelpunkt. So standen u.a. das Timing der Warenprogramme, Abverkaufstrends, der Marketingbaukasten und Weiterbildung von Mitarbeitern auf dem Programm. Stephan Krug, Bernd Schneider, Michael Gnoth und weitere Gäste informierten kurzweilig und beantworteten viele Fragen aus dem Kreis der teilnehmenden Händler. Live- Befragungen holten deren Meinung zu bestimmten Fragestellungen ab und fingen Stimmungsbilder ein. Viele Mitglieder nutzten die Möglichkeit der Interaktion via Chat oder mittels Mikrofon und gaben gerne am Ende ein kurzes Feedback. „SABU macht das echt gut. Danke!“, „Ein Lob für die Umsetzung der Regionaltagung auf digitalem Wege! Wir haben viele wichtige Informationen erhalten und gleichzeitig viel Zeit durch den Wegfall der Fahrtwege eingespart.“ Oder „Bitte unbedingt fortsetzen, bei Bedarf auch häufiger.“ waren nur ein paar der spontanen Rückmeldungen.

Wertvolle praxisnahe Impulse frei Haus gab es dann an den Abenden des 11. und 12. November beim Virtuellen Forum Handel heute/morgen. Dabei standen aktuelle und zukünftige Handelsthemen im Fokus. Sabu-Händler, Branchenexperten und natürlich SABU-Mitarbeiter berichteten praxisnah aus ihren jeweiligen Fachgebieten. Die Zukunftsfähigkeit des Handels war ebenso Thema wie Beiträge aus den Bereichen Spezialisierung, Verkaufstraining, Marketing und Digitalisierung. Alles frei nach dem Motto: Aus Händler-Erfahrungen lernen, neue Impulse aufnehmen oder sich einfach informieren. Wie beim Sabu Forum Handel 2018 moderierte Prof. Andreas Kaapke, Studiengangsleiter BWL- Handel an der Dualen Hochschule BW in Stuttgart, auch das diesjährige Forum in gewohnt engagiert-humorvolle Weise. An jedem der beiden Abende brachten fünf Referenten aktuelle und zukunftsweisende Themen auf den Punkt oder zeigten mit „best practice“-Beispielen, wie Probleme konkret im unternehmerischen Alltag bewältigt werden können.
Sabu-Geschäftsführer Stephan Krug stimmte mit seiner Vision des optimal vernetzten stationären Händlers die Teilnehmer auf das Kommende ein.

Die nächsten beiden Referenten – Andreas Rauscher, Geschäftsführender Gesellschaft der BSS Brand Communication Sachse Gerlach GmbH, und Michael Gnoth, Leiter des Sabu Marketing – demonstrierten mit Beispielen aus dem Handel, wie persönliche und individuelle regionale Verkaufsaktionen als effektives Marketinginstrument eingesetzt werden können.

Kay Wegerhoff, Leiter der Konzepte beim Sabu, hat sich der Spezialisierung verschrieben und erläuterte gemeinsam mit Alexandra Ziegler von Laufgut Ziegler in Heilbronn, wie man mit klar definierten Zielen, zugeschnittenen Sortimenten und besonderen Dienstleistungen selbst zur Marke werden kann. „Analog Shopping 2.0 ... Oder wie sichere ich meine Umsätze“ formulierte Carsten Gövert, Leiter der Collonil Academy sein Thema und zeigte den Händlern, wie man online-affine Kunden dennoch vor Ort verzaubern kann.
Den letzten Vortrag an diesem Abend hielt Prof. Oliver Janz, Studiengangsleiter BWL-Handel an der Dualen Hochschule BW in Heilbronn. Er präsentierte eine Analyse aus unabhängiger Forschersicht der verschiedenen Systeme und Strategien zur Regalverlängerung, um als stationärer Händler Umsatzpotenziale am POS besser abschöpfen zu können. Eine abschließende Talkrunde mit den Themen des Tages, wieder geleitet von Prof. Andreas Kaapke, rundete den ersten Forumstag ab.

In den zweiten Forumstag startete Stephan Krug mit dem Thema „Einkaufstasche und Warenkorb“.
Melanie Gladbach, Projektmanagerin für Onlinemedien beim Sabu, brachte Praxisbeispiele mit Sabu.de, Social Media und E-Commerce mit, bei denen das Erfolgspotential in der Verbindung der passenden Verkaufs- und Marketingkanäle liegt, unabhängig ob digital oder stationär.

Die nächsten beiden Referenten – Dieter Weiß, Inhaber Weiss Schuhe in Windischeschenbach, und Martin Gottfried, Berater für Digitale Handelssysteme und Prozesse Sabu Digital – zeigten, wie man mit Kundendaten von der Kundenkarte bis zum Newsletter Werbepotentiale wecken kann.
Simon Frenzel, Business Development bei der Sovendus GmbH, erläuterte, wie Sovendus Online-Kunden mittels Gutscheinen „als Belohnung“ in den stationären Handel zurückführt. Den finalen Vortrag des Abends hielt Miriam Geppert, Senior Manager Shopper Experience bei GS1 Germany. Sie präsentierte die „Digitale Shopper Journey“ und wie der stationäre Handel zum Ziel der Reise werden kann. Auch der zweiten Forumstag endete mit einer abschließenden Talkrunde, wiederum geleitet von Prof. Andreas Kaapke.

Im finalen Feedback gab es erneut viel Lob: „Ich habe viele Denkanstöße bekommen. Die Beiträge waren alle sehr informativ.“ und „Ich war extrem begeistert. Echte Alternative, auch nach Corona.“ Jeweils 100% Zustimmung gab es auch bei der abschließenden Umfrage, ob Sabu ein ähnliches Format nochmals anbieten soll und ob die Teilnehmer das Event einem Kollegen weiterempfehlen würden.

Stephan Krug fasste die beiden Forumstage zusammen: „Mit unserem Digitalen Sabu Forum heute/morgen haben unsere Anschlussfirmen in unsicheren Zeiten ganz viele sichere Anregungen, Tipps und Impulse mit großem Praxisbezug erhalten. Vor allem der Wissenstransfer untereinander und die Möglichkeit, Mitglied in einem großen Netzwerk zu sein und davon zu profitieren, wird sich nachhaltig positiv auf alle Teilnehmer auswirken. Sicherlich kann eine virtuelle Veranstaltung das persönliche Miteinander nicht ersetzen. Eine Präsenzveranstaltung bleibt wichtig und in Zukunft wird es wahrscheinlich eine Mischung aus Anwesenheit und Online geben. Als eine der großen und leistungsfähigen Verbundgruppe sehen wir uns als wichtiger Impulsgeber für die uns angeschlossenen Händler in der Pflicht. Deshalb werden wir es aus heutiger Sicht das Format des Sabu Forums Handel heute/morgen Online wieder anbieten. Als echte Alternative zu einer Präsenzveranstaltung.“ (Quelle:Sabu)

Susa Schreiner
Autor(in) Susa Schreiner

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