Intersport-Studie 05.02.2019, 12:51 Uhr

„eSportler sind echte Sportler“

Intersport nutzt die Ispo auch, um das Trendthema eSport aufzugreifen. Die neue Studie der Verbundgruppe zeigt für Händler wichtige Schnittmengen zum traditionellen Sport und beleuchtet das Sportverhalten der Deutschen.
(v.l.n.r.) Intersport-Vorstand Mathias Boenke, SK Gaming-Spieler Gerrit „Phrenic“ Stukemeier und David Tews, Ressortleiter Marketing Intersport
(Quelle: Intersport)
Parallelen zwischen klassischem und eSport sowie daraus erwachsende Chancen für den Fachhandel sieht Intersport. Ihre Studie Intersport Sportreport, die die Verbundgruppe auf der Ispo Munich vorgestellt hat, zeigt die Anknüpfungspunkte: Demnach betreiben 80 Prozent der Spieler den eSport wegen der kognitiven Herausforderungen, für 69 Prozent ist der größte Motivator die Steigerung der geistigen Fitness. „Die Ergebnisse unterstreichen unseren Ansatz, die eSports-Community bei ihrem körperlichen Ausgleich im traditionellen Sportumfeld zu unterstützen. Sowohl mit dem passenden Equipment als auch mit Tipps, Trainingsplänen und Hinweisen zur richtigen Ernährung“, erklärt Intersport-Vorstand Mathias Boenke.
eSports-Diskussion auf der Ispo mit Spieler Gerrit Stukemeier und Intersport-Marketingleiter David Tews
Quelle: Intersport
Dass eSports in Konkurrenz zu traditionellem Sport stehe, verneint der Manager: „eSportler müssen sehr konzentriert, strategisch und schnell agieren, und sind gleichzeitig leistungsorientierte Menschen, die nach Erfolg, Ruhm und Anerkennung streben – also echte Sportler, die mit intensivem Training, Teamgeist und strategischer Exzellenz aktiv sind“, konstatiert Boenke.
Laut der Studie sind fast 60 Prozent der Deutschen sportbegeistert. Dabei sei Sport keine Frage des Alters. Ob 20 oder 59 Jahre – rund zwei Drittel würden wöchentlich Sport treiben. Zu den beliebtesten Sportarten der Deutschen zählten Laufen (43,7 Prozent), Schwimmen (42,9 Prozent), Radfahren (42 Prozent) und Fitness (41,2 Prozent). Dabei komme es ihnen vor allem auf die eigene Gesundheit an. 92 Prozent würden Sport treiben, um das körperliche Wohlbefinden zu verbessern.
Zudem stehe Sport mit der Familie bei den Deutschen hoch im Kurs. Über zwei Drittel der Eltern würden ihre Kinder zum Sport motivieren und mehr als die Hälfte würden Sport treiben, um mit der Familie zusammen zu sein. 90 Prozent seien der Meinung, Kinder sollten noch viel mehr Sport treiben.
„Kinder sind unser allergrößtes Potenzial. Wer als Kind sportlich aktiv ist, wird es auch eher im Erwachsenenalter sein“, unterstreicht Intersport-Vorstand Boenke. Bei all den positiven Erfahrungen, die der Sport Kindern bringe, wollen man sie von klein auf begleiten. 
Der Sportreport ist eine großangelegte Untersuchung, die Intersport 2018 im Fünf-Länder-Verbund mit Deutschland, Österreich, der Slowakei, Tschechien und Ungarn durchgeführt hat. Nach Angaben der Verbundgruppe wurden über 6.000 Kunden für die repräsentative Studie befragt.


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