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Zalando Build Startups Knowhow
Marc Lamik (rechts neben dem Screen) auf dem Zalando Playday 2017 (Foto: Zalando)

Zalando nutzt Knowhow von Startups

Im Bestreben, Europas führende Online-Plattform für Mode zu sein, bedient sich Zalando der Innovationskraft von Startups. Hierfür hat Zalando sein Programm Zalando Build ins Leben gerufen.

Marc Lamik (rechts neben dem Screen) mit digital Creatives auf dem Zalando Playday 2017. Bild: Zalando Zalando nutzt Knowhow von Startups 20.09.2017 E-Commerce Swantje Francke Im Bestreben, Europas führende Online-Plattform für Mode zu sein, bedient sich Zalando der Innovationskraft von Startups. Hierfür hat Zalando sein Programm Zalando Build ins Leben gerufen. Technologien, Lösungen und Funktionalitäten junger, internationaler Unternehmen sollen dazu beitragen, das Einkaufserlebnis von Zalando-Kunden noch stärker zu personalisieren. Marc Lamik, Head of Partnerships bei Zalando, erklärt, was darunter zu verstehen ist: „Unser Ziel ist es, den nächsten Schritt zu gehen, um ein personalisiertes und Inspirierendes Einkaufserlebnis für jeden einzelnen Kunde zu schaffen. Mit Build vernetzen wir uns mit der internationalen Startup-Szene und gehen gemeinsam neue Wege im Online-Shopping.“

Als ersten Partner hat sich Zalando das israelische Startup Bllush ins Boot geholt. Ihre Technologie verbindet Fotos von Social Media-Influencern mit dem Zalando Fashion Store. Abgebildete Kleidungsstücke sollen auf diese Weise mit dem entsprechenden Artikel im Shop verknüpft sein und können direkt in den Warenkorb gelegt werden. Den Praxistest absolviert Zalando mit Sportbekleidung auf der deutschen Seite. Weitere Zalando-Shops in anderen Märkten sollen in den kommenden Monaten folgen.

Nach dem Ziel der Plattformstrategie gefragt, antwortet Lamik: „Unser Ziel ist es, alle Akteure im Modemarkt miteinander zu verbinden, vom Hersteller über den Einzelhändler bis in zum Stylisten. Junge Unternehmen erhalten mit Build die Möglichkeit, ihre Inhalte und Lösungen in unseren Fashion Store zu integrieren und damit mehr als 21 Millionen Zalando-Kunden in Europa zu erreichen.“ Und welche Startups kommen für Build in Frage? Auch dazu hat Lamik eine klare Vorstellung: „Im weitesten Sinne suchen wir Partner, die für unser Online-Modegeschäft zusätzliche Funktionen bieten. Beispiele wären solche Unternehmensgründungen, die bei der Outfit-Wahl beraten, Tipps zur Wahl der Kleidergröße geben oder eine weitergehende Personalisierung bieten – oder solche Startups, die erstklassige Videos von Influencern produzieren. Bei der Frage nach dem Radius, mit dem wir unseren kreis ziehen, tendieren wir eher zur Suche nach Talenten in Europa, doch im Grunde können unsere Partner auch aus entlegenen Winkeln der Modewelt kommen.“

An wen wendet sich das Startup mit neuen Funktionen für die Customer-Journey? Lamik greift hier auf ein eigenes Build-Team zurück: „Es besteht aus einem Vertriebsteam, das für die Kontakte mit den Partnern zuständig ist, unser Produktteam kümmert sich um die Integration der Partner in unser Angebot und sucht die passenden Produktempfehlungen auf Seiten Zalandos, und natürlich gehört auch ein Technikteam dazu, das alle Integrationen und Ideen umsetzt.“

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