Nachhaltigkeit 05.02.2019, 09:47 Uhr

Zanier sieht sich als Klima-Pionier

Die Handschuhmarke bezeichnet sich als erster Hersteller des Segments mit klimaneutralen Produkten. Im Zuge der Klimaschutzbemühungen verabschiedet sie sich teils von der eigenen Membran ZA Tex und setzt auf Sympatex.
Zanier-Website (Ausschnitt)
(Quelle: Zanier)
Nicht nur mit Produkten, sondern vor allem mit Nachhaltigkeit versucht Zanier auf der Ispo Munich zu punkten: Sie sei der erste Handschuhhersteller, der klimaneutrale Produkte anbieten kann, erklärt die Tiroler Marke. Gemeinsam mit dem Klimaschutz-Lösungsanbieter Climate Partner habe sie eine Lösung erarbeitet, um sowohl die Klimaneutralität der Produkte als auch des Unternehmens selbst zu erreichen.
Alle Emissionen der Produktion und des Unternehmens würden bilanziert und durch ausgewählte Klima- und Naturschutzprojekte auf der ganzen Welt ausgeglichen, erklärt Zanier die Funktionsweise. Klimaschutzprojekte, die zum Beispiel durch Aufforstung oder erneuerbare Energien Treibhausgase einsparen, würden von unabhängigen Organisationen wie TÜV, SGS oder Pricewaterhouse Coopers kontrolliert, um die genaue Höhe der Einsparung festzustellen. Die Klimaneutralität sei dann durch eine auftragsbezogene ID transparent und nachvollziehbar. Zanier unterstütze im Heimatland das Projekt „CIPRA – Leben in den Alpen“ sowie international ein Klimaschutzprojekt im chinesischen Guyan, das Kohlekraft sukzessive durch Windenergie ersetzen soll.
Auf Produktebene hat sich der Innsbrucker Handschuhexperte entschieden, seine Eigenmembran ZA Tex bei einer Auswahl seiner Modelle durch Sympatex als vollständig recycelbare Membran zu ersetzen. Sympatex setze sich für eine umfassende und nachhaltige Gestaltung der gesamten textilen Wertschöpfungskette ein und sei daher ein perfekter Partner, heißt es. Die bewährte Zusammenarbeit mit Gore-Tex als High-Performance-Marke bleibe aber bestehen, unterstreicht Zanier.


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