Umsatzrekord 04.11.2020, 13:13 Uhr

Zalando wächst im dritten Quartal außergewöhnlich stark und profitabel

Das Bruttowarenvolumen stieg um 29,9 Prozent auf 2,5 Milliarden Euro. Der Umsatz stieg im gleichen Zeitraum um 21,6 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro. 
(Quelle: Zalando)
Zalando erzielte im gleichen Zeitraum ein bereinigtes EBIT in Höhe von 118,2 Millionen Euro, was einer Marge von 6,4 Prozent entspricht. Deutlich verbesserte Umsatzkosten und Effizienzsteigerungen in der Logistik führten zu einer höheren Profitabilität im dritten Quartal. Infolge des außergewöhnlich starken Abverkaufs in der Frühjahr/Sommer-Saison konnte Zalando Wertberichtigungen auf den Warenbestand in Höhe von 35 Millionen Euro auflösen, was einen positiven Einmaleffekt auf die Profitabilität im dritten Quartal hatte.

Finanzvorstand David Schröder sagt: „Die zweite Welle der Corona-Pandemie startet zwar deutlich heftiger als erwartet, aber wir sind viel besser vorbereitet als zu Beginn der Pandemie. Als Starting Point for Fashion können wir nicht nur selbst auf die gesteigerte Kundennachfrage nach digitalen Angeboten reagieren, sondern sie auch in Umsatz für unsere Partner umwandeln. Wir investieren auch weiterhin, um unser starkes Wachstum über das Jahr 2020 hinaus voranzutreiben. Dabei folgen wir unseren strategischen Prioritäten: Ausbau unseres aktiven Kundenstamms, Vertiefung der Beziehungen zu unseren Kunden und die Transformation zur Plattform.”

Aufgrund der starken finanziellen Performance hat Zalando die Prognose für das Gesamtjahr 2020 am 8. Oktober 2020 angehoben. Das Unternehmen rechnet nun in diesem Jahr mit einem Wachstum des Bruttowarenvolumens (Gross Merchandise Volume, GMV) von 25-27 Prozent, einem Umsatzwachstum von 20-22 Prozent, sowie einem bereinigten EBIT zwischen 375-425 Millionen Euro. Zuletzt ging Zalando nach der am 15. Juli 2020 veröffentlichten Prognose von einem GMV-Wachstum von 20-25 Prozent, einem Umsatzwachstum von 15-20 Prozent und einem bereinigten EBIT zwischen 250-300 Millionen Euro aus.

Um auch weiterhin Teil der Lösung der Corona-Pandemie zu sein, hat Zalando die Unterstützung für seine Partner in diesen unsicheren Zeiten ausgebaut. Bis Ende des ersten Quartals 2021 verzichtet Zalando auf alle Provisionen für Partner, die das Connected Retail-Programm nutzen und bietet Partnern vorzeitige Auszahlungen an, um deren Liquidität zu unterstützen. Insbesondere Connected Retail ist für viele stationäre Geschäfte ein wesentlicher Bestandteil geworden, um die Herausforderung der Lockdowns zu bewältigen. Das Programm hat sich mit rund 2.000 aktiven angeschlossenen Partnern bereits zur größten Plattform für lokale Modegeschäfte in Europa entwickelt. Zalando will die Anzahl der angebundenen Geschäfte in 2021 verdreifachen. Im Zuge des Ausbaus der Zalando-Plattform hat das Unternehmen Connected Retail zum 1. November 2020 auf Norwegen, Dänemark und Finnland ausgeweitet. Mit Österreich, Schweiz, Frankreich, Italien und Belgien werden im Jahr 2021 fünf weitere Märkte folgen.


Schlüchter Astrid
Autor(in) Schlüchter Astrid

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