Jüngste Zahlen 15.05.2019, 13:26 Uhr

CSR-Report: Timberland meldet Nachhaltigkeitserfolge

In einem Bericht hat die Marke Zwischenstände beim Erreichen ihrer Nachhaltigkeitsziele bekannt gegeben. Demnach liegt Timberland beispielsweise beim Begrünen über Plan, muss bei Baumwolle aber einen leichten Rückgang der Bio-Quote einräumen.
Timberland-Website (Ausschnitt)
(Quelle: Timberland)
Die Outdoor- und Lifestylemarke Timberland (VF Corporation) sieht sich auf einem guten Weg, ihre Nachhaltigkeitsziele für 2020 zu erreichen. So sei das Ziel, bis 2020 zehn Millionen Bäume zu planzen, schon zwei Jahre früher erreicht worden, erklärt Timberland anlässlich der Veröffentlichung des Corporate-Social-Responsibility-Berichts 2018. Aktuell arbeite man "mit Hochdruck" an weiteren Zielen für den kommenden Berichtszyklus. Die drei wichtigsten Säulen der Nachhaltigkeitsstrategie seien bessere Produkte, eine grünere Welt und stärkere Communitys.
"Im Zentrum der Marke Timberland steht der Grundsatz, dass ein Unternehmen positive Veränderungen herbeiführen kann und sollte. Eine grünere Zukunft ist auch eine bessere Zukunft", sagt Timberlands Global Brand President Jim Pisani in einem Statement. Man sei sehr zufrieden mit dem Fortschritt im Jahr 2018. "Aber das heißt nicht, dass wir uns auf unseren Lorbeeren ausruhen werden. Es motiviert uns eher dazu, weiter darüber nachzudenken, wie wir die Zukunft noch positiver gestalten können. Und wir merken, dass das Pflanzen von Bäumen dabei eine wichtige Rolle spielt."
Als wichtige Punkte ihrs CSR-Engagements nennt die Marke unter anderem das Ziel, bis 2020 zu 100 Prozent Bio-Baumwolle (aus US-Herkunft oder nach den Standards der Better Cotton Initiative) in den Apparel-Kollektionen zu verwenden. 2018 ging dieser Anteil zwar auf 75 Prozent zurück wegen eines neuen Socken-Lizenznehmers, der sich erst schrittweise an die Timberland-Anforderungen anpasst, heißt es in einer Mitteilung. Für die eigene, direkt bezogene Bekleidung, die mehr als 89 Prozent aller von Timberland bezogenen Baumwolle im Laufe eines Jahres ausmache, habe man aber 99 Prozent erreicht und somit fast das Ziel für 2020.
Weitere Punkte der Nachhaltigkeitsbemühungen sind im Bereich Schuhe die Erhöhung des Recyclingmaterial-Anteils der wichtigsten Komponenten sowie der Bezug von Leder auschließlich von Gerbereien, die von der Leather Working Group aufgrund der umweltfreundlichen Methoden mit Gold oder Silber bewertet wurden. 2018 sei das bei 99 Prozent des Schuhleders sowie 96 Prozent des gesamten Leders bereits der Fall gewesen. 
Im Bereich Community hätten 52 Prozent aller Timberland-Mitarbeiter 2018 mindestens einmal gemeinnützige Arbeit geleistet, zehn Prozent mehr als im Vorjahr. Um zum Erreichen des Ziels von 80 Prozent Engagement bis 2020 beizutragen (mindestens eine Stunde pro Mitarbeiter), setze sich das Unternehmen weiterhin dafür ein, mehr Projekte und Möglichkeiten für Mitarbeiter an allen Standorten zu schaffen, erklärt Timberland.


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