Verleihung 29.09.2020, 08:56 Uhr

Vaude erhält Nachhaltigkeitspreis

Der diesjährige Lammsbräu Nachhaltigkeitspreis in der Kategorie Familiengeführtes Unternehmen geht an den Outdoor-Ausrüster Vaude.
Johannes Ehrnsperger (Inhaber und Geschäftsführer Neumarkter Lammsbräu), Lisa Fiedler (Leiterin der Vaude Academy für nachhaltiges Wirtschaften), Franz Ehrnsperger (Senior-Chef Neumarkter Lammsbräu) bei der Preisverleihung.
(Quelle: Vaude)
Mit großer Freude nahm Lisa Fiedler, Leiterin der Vaude Academy für nachhaltiges Wirtschaften, die Auszeichnung von Franz Ehrnsperger, Senior-Chef der Neumarkter Lammsbräu, entgegen. Als Corona-Vorsichtsmaßnahme fand die Preisverleihung sowie auch das begleitende Fachforum digital statt und beides wurde per Live-Stream online ausgestrahlt. "Gerade in diesen turbulenten Zeiten zeigt sich, dass nachhaltiges Wirtschaften nicht nur zukunftssicher, sondern auch krisenfest ist. Wir freuen uns sehr über diese tolle Auszeichnung, die uns Mut macht, unseren Weg weiterzugehen", so Lisa Fiedler. 
Vaude wurde für sein langjähriges und ganzheitliches Engagement mit dem Lammsbräu Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet. "Vaude arbeitet darauf hin, vollständig in Kreislaufwirtschaft mit recycelten und biobasierten Materialien zu wirtschaften. An den Produktionsstätten weltweit werden ökologische und soziale Ziele vorangetrieben. Vaude handelt wertebasiert, hat bereits 2013 seine erste Gemeinwohl-Bilanz erstellt und investiert in Forschung zu Erdöl-Alternativen“, so die Jury-Begründung. Vaude übernimmt konsequent Verantwortung und ist auf diesem Weg weit vorangekommen: Das Unternehmen ist seit 2012 am Firmenstandort Tettnang klimaneutral, hat den Leader-Status bei der Fair Wear Foundation erreicht und der Großteil der Produktpalette trägt das staatliche Siegel Grüner Knopf. Doch auf diesen Erfolgen ruht sich das Vaude Team nicht aus, es gibt bereits neue, ehrgeizige Pläne: Das Unternehmen hat sich vorgenommen, künftig alle Produkte weltweit klimaneutral herzustellen und sich dafür wissenschaftsbasierte Ziele gesetzt. "Damit möchten wir unseren Beitrag dazu leisten, dass die globale Erderwärmung entsprechend der Ziele des Pariser Klima-Abkommens auf maximal 1,5 Grad beschränkt wird", so Lisa Fiedler.

Schlüchter Astrid
Autor(in) Schlüchter Astrid

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