Akquisition 11.07.2019, 12:07 Uhr

Acushnet übernimmt Kjus

Der US-Hersteller für Golfausrüstung und Golfbekleidung hat sich die Marke Kjus einverleibt, die in diesem Segment große Schnittmengen aufweist.
Kjus-Website (Ausschnitt)
(Quelle: Kjus)
Die börsennotierte Acushnet Holdings Corp. (Fairhaven, US-Bundesstaat Massachusetts) gibt die Übernahme von Kjus bekannt. Acushnet sieht sich als weltweit führender Hersteller von leistungsorientierter Golfausrüstung und Golfbekleidung – ein Segment, in dem das Unternehmen bislang mit der Marke Kjus konkurrierte, die sowohl Golf- als auch Skibekleidung anbietet.
Kjus habe sich zu einem unbestrittenen Marktführer für technische Performance-Wear entwickelt, erklärt Cushnet in einer Mitteilung. "Wir waren beeindruckt vom Erfolg von Kjus bei Golfbekleidung und freuen uns sehr, Kjus in die Acushnet-Familie aufzunehmen", sagt Acushnet-Präsident und -CEO David Maher. Man sehe viele Gemeinsamkeiten in den Wurzeln der Unternehmen und im Engagement für innovative, hochwertige und leistungsorientierte Produkte. "Wir glauben, dass die Premium-Positionierung von Kjus im Ski- und Golfmarkt erhebliche Chancen bietet, da wir mit dem derzeitigen Kjus-Management zusammenarbeiten, um das Potenzial der Marke zu maximieren."
Kjus-Mitbegründer Didi Serena erklärt in einem Statement, Teil der Acushnet-Markenfamilie zu werden, sei ein spannendes nächstes Kapitel. "Wir glauben, dass dies erhebliche Wachstumschancen eröffnen und der Marke Kjus helfen wird, ihr Potenzial auf der globalen Sportbekleidungsbühne voll auszuschöpfen."
Acushnet "gehe davon aus", dass es die Aktivitäten von Kjus von seinem globalen und nordamerikanischen Hauptsitz in Hünenberg (Schweiz) und Boulder (US-Bundesstaat Colorado) aus weiterführen wird, heißt es in der Mitteilung. Die Ski- und Golfabteilung werde von den langjährigen Firmenchefs Nico Serena und Brooke Mackenzie geleitet. Luke Reese, der bei der Gründung des Kjus-Golfgeschäfts eine wichtige Rolle gespielt habe, und Didi Serena würden ihr Engagement für das Unternehmen als "besondere Berater" fortsetzen.


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