Arbeitsbedingungen 27.06.2019, 09:13 Uhr

Schöffel erreicht erneut "Leader Status" der Fair Wear Foundation

Die Organisation bescheinigt der Marke trotz verschärfter Kriterien wiederum faire Arbeits- und Produktionsbedingungen.
Schöffel-Näherin in Vietnam
(Quelle: Schöffel)
Die Schwabmünchner Outdoormarke Schöffel hat erneut den "Leader Status" der Fair Wear Foundation (FWF) erreicht. Obwohl die Kriterien deutlich strenger gewesen seien als in den Vorjahren, habe Schöffel zum fünften Mal in Folge die höchste Stufe bei der Einhaltung fairer Produktionsprozesse erreicht, teilt der Anbieter mit.
Der fünfte "Leader Status" sei ein besonderer Erfolg für das Unternehmen und seine Mitarbeiter,  stellt Peter Schöffel fest, geschäftsführender Gesellschafter der Schöffel Sportbekleidungs GmbH. "Denn er ist nicht nur ein Zeichen für unsere langfristigen Aktivitäten als sozial verantwortliches Unternehmen. Er zeigt vielmehr, dass wir uns fortlaufend verbessern und immer strengere Anforderungen erfüllen." Nur so lasse sich Kunden das perfekte Produkt bieten in Hinblick auf Qualität, die gesamte Lieferkette und die weltweit für die Marke tätigen Menschen.
Bei seinen Nachhaltigkeits-Aktivitäten im vergangenen Jahr habe Schöffel besonderen Wert auf Verbesserungen in den Bereichen Auditierung von Partnerbetrieben, Anpassung von Einkaufsstrukturen und Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie gelegt. Dabei habe sich das Unternehmen beispielsweise von zwei Partnerbetrieben aus der Türkei getrennt, die nicht bereit gewesen seien, die Arbeitsbedingungen vor Ort weiter zu verbessern und damit den strengen Kriterien der FWF zu entsprechen.
Über ihr Engagement für bessere Arbeitsstandards und Nachhaltigkeit informiert die Marke im Schöffel Sustainability Report, der sich auf der Website des Unternehmens herunterladen lässt.
Die Fair Wear Foundation ist eine Non-Profit-Organisation. Nach eigener Definition zielt sie in Zusammenarbeit mit Bekleidungsmarken, Fabriken, Gewerkschaften, NGOs und Regierungen darauf ab, die Arbeitsbedingungen für Bekleidungsarbeiter in elf Produktionsländern Asiens, Europas und Afrikas zu verbessern. Nach eigenen Angaben wird sie von 130 Mitgliedsmarken unterstützt, darunter neben Schöffel auch weitere Outdooranbieter wie Vaude, Deuter, Jack Wolfskin, Haglöfs oder Mammut.


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