Frauenlauf 23.03.2021, 13:28 Uhr

"Virtuelle Events werden sicher bestehen bleiben."

Patricia Zupan von der Agentur W3 Marketing weiß zwar, dass digitale Laufevents das physische Erlebnis nicht ersetzen können, dennoch sind sie im Moment eine gute Möglichkeit, Motivation zu fördern und ein Gemeinschaftsgefühl zu vermitteln.
(Quelle: Mein Frauenlauf)
Mein Frauenlauf startet erneut als virtuelles Frühjahrshighlight mit verschiedenen Distanzen und einem starken Gemeinschaftsgefühl. Vom 24. bis zum 25. April 2021 heißt es wieder: „Ohne Frauen läuft nichts“. Wenn tausende Läuferinnen ihre Laufschuhe schnüren, wird der virtuelle Frauenlauf – Mein Frauenlauf – bereits zum dritten Mal die online Laufcommunity begeistern. Verschiedene Distanzen und Packages sind buchbar, einem einzigartigen Start in die Laufsaison 2021 steht somit nichts im Wege. Doch funktionieren Laufevents tatsächlich auch virtuell? sport+mode im Gespräch mit Patricia Zupass von der Agentur W3 Marketing. 
Auf Grund der Pandemie können momentan (und wahrscheinlich noch bis Herbst) keine physischen Laufveranstaltungen stattfinden. Wie wird die digitale Variante angenommen? Eine gute Alternative, um sich mit anderen zu messen oder fehlt am Ende doch der persönliche Kontakt?
Wir sind und bleiben positiv, dass im Herbst Live-Events wieder möglich sind und wir mit unseren Teilnehmerinnen wieder gemeinsam vor Ort laufen und feiern können. Jedoch müssen wir sagen, dass die digitale Variante der Events sehr gut angenommen wird und wir auch sehr viel Zuspruch erhalten. Gerade über die sozialen Medien ist der Zuspruch enorm, die Teilnehmerinnen posten sehr viel und zeigen uns, wie sie sich auf die digitalen Events vorbereiten. So ist eine große Verbundenheit in unserer Community entstanden und die Community motiviert sich natürlich auch gegenseitig. Wir haben alle das selbe Ziel vor Augen und es ist wirklich absolut toll, wie viele Menschen wir mit unseren virtuellen Läufen in diesen Zeiten motivieren konnten und können. Es wird ein richtiges Gemeinschaftsgefühl vermittelt, obwohl wir uns nicht alle live sehen können. Ob die digitalen Events eine gute Alternative sind? Es sind zwei komplett unterschiedliche Formate, die beide auf ihre Weise unvergessliche Momente schaffen. 

Was denken Sie, wie hat Corona den Laufsport verändert? Oder Gegenfrage – Running gilt als einer der Gewinner in der Krise. Bemerken Sie einen größeren Run auf virtuelle Events, eine größere Nachfrage zum Thema Laufen allgemein?
Die Laufveranstaltungen sind durch Corona vielfältiger geworden. Durch die digitale Variante können Menschen von überall auf der Welt teilnehmen - ohne dass sie eine weite Anreise haben. Virtuelle Events werden sicherlich bestehen bleiben - jedoch ist der Wunsch nach realen Laufveranstaltungen groß. Wir sind uns sicher, dass wir die LäuferInnen die erst zu Corona Zeiten gestartet sind bald auch bei Live-Events dabei sein werden. Es wird ein Mix von virtuell und live bleiben. Gerade unsere Gipfelchallenge ist hier ein gutes Beispiel. Die Teilnehmer'innen konnten den ganzen Februar Höhenmeter sammeln und so ihre Lieblingsberge besteigen und Challenges schaffen. Dieses Event gewann sehr viel Zuspruch und das werden wir auch so weiter führen. So feiern wir im September 2021 gleich die Sommer-Edition. 
 
Wie blicken Sie in die Zukunft?
Wir blicken positive in die Zukunft und sind uns sicher, dass auch in Zukunft ein Mix von virtuellen und Live-Events bestehen bleibt. Dies ist natürlich auch eine Chance und wir sind voller Tatendrang, auch diese Zukunft mit viel Herzblut zu gestalten und Highlights für unsere Community zu schaffen. 

Schlüchter Astrid
Autor(in) Schlüchter Astrid


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