Personalie 26.06.2019, 10:18 Uhr

Oberalp-CSO Broqvist wechselt zu Vicis

Ende des Rätselratens: Der Noch-CSO der Südtiroler wird sich dem jungen US-Helmspezialisten anschließen und die internationale Expansion der Marke steuern, erklärte Vicis-CEO Dave Marver exklusiv gegenüber sport+mode.
Vicis-Website (Ausschnitt)
(Quelle: Vicis)
Claes Broqvist
Quelle: Messe München
Claes Broqvist, bis Ende Juni noch Chief Sales Officer der Oberalp-Gruppe, steigt zum 1. August als Vice-President International bei dem US-Schutzbekleidungsanbieter Vicis ein, der unter anderem für seine Football-Helme bekannt ist. Das erklärte Vicis-Gründer und -CEO Dave Marver exklusiv gegenüber sport+mode.
"Vicis expandiert schnell und Claes wird unseren Einstieg in weitere Sport- und Weltmärkte leiten", sagte Marver. "Wir freuen uns, jemanden mit seiner Erfahrung, seinem Kaliber und seinen Verbindungen in unser Team aufzunehmen." Broqvist werde der erste Vicis-Angestellte außerhalb der USA sein und von der Schweiz aus im dortigen internationalen Hauptsitz arbeiten. Seine Aufgabe werde darin bestehen, ein Handels- und E-Commerce-Netz aufzubauen, um den Markteintritt innerhalb der kommenden zwölf Monate vorzubereiten, erläuterte der Vicis-CEO.
Vicis (Seattle, US-Bundesstaat Washington) wurde 2014 gegründet und beschäftigt nach Marvers Angaben 115 Mitarbeiter. Das erste Produkt der Firma, der Zero1-Helm für American Football, belegte Unternehmensangaben zufolge bei den NFL-Helmtests der vergangenen drei Jahre jeweils den ersten Platz. Neben den Sportprodukten bietet Vicis auch Helmvarianten für den militärischen Einsatz an.
Dass Claes Broquist Oberalp verlassen würde, hatte die Gruppe vor Kurzem ohne Angaben von Gründen in einer kurzen "organisatorischen Information" bekannt gegeben (spomo berichtete). Broquist gehörte dem Unternehmen dreieinhalb Jahre an. Angaben zu seinem Nachfolger machte Oberalp nicht – ab Ende Juni agiert CEO Christoph Engl auch als Interims-CSO.
Auf Nachfrage von sport+mode zu den Hintergründen erklärte die Oberalp-Gruppe, keine Informationen zu internen Restrukturierungsprozessen mitteilen zu wollen.


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