Mit Blumenmischung für Wanderer 24.07.2019, 14:04 Uhr

Osprey und der Deutsche Wanderverband schützen Wildbienen

Der Rucksackhersteller Osprey und der Deutsche Wanderverband wollen mit einer Verteilaktion von Wildblumen die heimischen Bienen schützen.
Wanderer im Wald
(Quelle: Osprey )
Von Jahr zu Jahr leben immer weniger Wildbienen in Deutschland. Das ist eine sehr ernst zu nehmende Situation, denn die Bienen sind unverzichtbar für unser Ökosystem, weil Pflanzen einen Bestäuber brauchen, um ihre Pollen zu verbreiten und sich zu vermehren. Laut des Deutschen Wanderverbandes werden Bienen gefährdet durch Landwirtschaft mit großen Monokulturen und den Einsatz von Pestiziden sowie den Klimawandel. Nach Angaben der Initiative „Deutschland Summt“ sind mehr als die Hälfte der 561 Wildbienenarten gefährdet oder vom Aussterben bedroht, so Osprey. Der Deutsche Wanderverband, der älteste Naturschutzverband in Deutschland, hat sich darum dieses Jahr zusammen mit Osprey das Ziel gesetzt mehr Lebensräume für Bienen zu schaffen.
Am Tag des Wanderns, welcher am 14. Mai in ganz Deutschland stattfand, hat der Deutsche Wanderverband eine einheimische Wildblumensamenmischung an die 13.000 Wanderer verteilt. Die Wanderer wurden animiert, die heimische Wildblumenmischung während der Wanderung im Wald zu verteilen, damit neue bunte Blumenwiesen für die Wildbienen entstehen.
Ospreys Marketing-Managerin Gesa Hiemcke erklärt: „Bienen sind klein, aber oho und ein unverzichtbarer Teil der Natur, die wir alle lieben. Das Bienenaussterben ist ein ernstes Problem und mit diesem Projekt können wir nicht nur die Arbeit der fleißigen Bienen etwas leichter machen, sondern auch mit einheimischen Wildblumen mehr Farbe und Vielfalt in die Natur zu bringen. Wir freuen uns daher sehr, Teil dieses Projektes zu sein.“

Autor(in) Tillman Lambert

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