Übergangslösung 11.02.2019, 10:58 Uhr

Nikwax verpflichtet sich zu mehr Recycling-Plastik

Der Recyclingplastik-Anteil in Produktflaschen des britischen Herstellers soll bis 2020 auf 100 Prozent erhöht werden. Komplett biologisch abbaubare Verpackungen seien aktuell noch energieineffizient, argumentiert die Marke.
Nikwax ist für seine Imprägnieremittel für Outdoorkleidung und -zubehör bekannt
(Quelle: Nikwax)
Der Imprägnierungsspezialist Nikwax stellt seine Produktion um. Bis Mitte 2019 sollen Nikwax-Flaschen zu 85 Prozent aus recyceltem Plastik hergestellt werden. Ende 2020 sollen sie zu 100 Prozent aus Recycling-Plastik bestehen, erklärt das Unternehmen. Nikwax’ Ziel sei es, Plastik aus der Umwelt zu entfernen und Müll im Allgemeinen zu reduzieren.
„Plastikverschmutzung ist ein Umweltproblem, dass sich durchaus lösen lässt, indem wir das allgemeine Bewusstsein zu diesem Thema schärfen, zu mehr Recycling aufrufen und neue Technologien sowie verbesserte Gesetze fordern“, sagt Firmengründer Nick Brown.
Als wichtigen Beitrag dazu sieht das Unternehmen, das Entstehen eines Marktes für recycelte Materialien zu fördern. Nikwax-Flaschen seien schon immer aus recycelbarem Plastik gefertigt worden, die Produktion auf Flaschen aus recyceltem Plastik umzustellen, sei aber die einzig schlüssige Konsequenz. Nach Darstellung der Marke ist das Erhöhen des Recyclingmaterial-Anteils eine nützliche Lösung, solange biologisch abbaubare Verpackungsmaterialien als Plastik-Alternative noch eine relativ hohe Energieineffizienz mit sich bringen.
Beim Umweltschutz betrachtet sich der englische Anbieter als Vorreiter. Nach Firmenangaben sind die Produkte seit jeher frei von Treibgasen und Chlorfluorkohlenstoffen (FCKW). Die Produktion laufe PFC-frei ab und Nikwax sei das einzige Outdoorunternehmen, das die gesamten operativen Kohlenstoffemissionen seit Firmengründung ausgeglichen hat, indem es in die Wiederaufforstung von Regenwaldgebieten investierte, heißt es in einer Mitteilung.




Das könnte Sie auch interessieren