Nachhaltig 16.02.2021, 10:55 Uhr

Gregory setzt auf Transparenz

Ein eigens entwickeltes Ökobilanz-Tool misst die Auswirkungen der Rucksäcke auf die Umwelt auf dem gesamten Weg von der Entwicklung bis zur Entsorgung. 
(Quelle: Gregory)
Mit den neuen Trekkingrucksäcken Katmia und Kalmia und dem Daypack Resin wurden die ersten beiden Serien auf Basis dieser Analyseergebnisse konzipiert. Überwiegend aus recycelten Materialien gefertigt, sei ihr Fußabdruck bis zu 58 Prozent geringer als bei einer Produktion mit herkömmlichem Nylon. Und damit auch der Kunde weiß, wie wenig CO2-Last er mit sich trägt, kommuniziert Gregory die Ergebnisse stets transparent.
Ein leidenschaftliches Ziel des Rucksackspezialisten Gregory Mountain Products ist es, negative Auswirkungen auf die Umwelt größtmöglich zu reduzieren – mit Produkten aus verantwortungsvollen und recycelten Materialien, die einfach repariert und somit wiederverwendet werden können. So präsentierte Gregory zeitgleich mit der Markteinführung der Daypack Serie Resin im Herbst 2020 das neue „Lifecycle Assessment Tool“. Die maßgeschneiderte, in Zusammenarbeit mit dem deutschen Unternehmen Thinkstep (heute Sphera) entwickelte Software analysiert die Ökobilanz im Lebenszyklus der Rucksäcke ganzheitlich und setzt bereits bei der Entwicklung der Produkte an.
Das Tool berechnet das Umweltprofil für den gesamten Material- und Energieaufwand eines Rucksacks – von der Herstellung der Rohmaterialien über Veredelung, Produktion und Transport bis hin zu seinem Lebensende. Die Software ermöglicht den Rucksackexperten Produkte zu bewerten und intelligente Designentscheidungen zu treffen, um die Auswirkungen auf die Umwelt größtmöglich zu reduzieren. Neben dem CO2-Fußabdruck werden fünf weitere Parameter bei der Berechnung berücksichtigt: Versauerung (negative Auswirkungen auf Boden, Wald und Wasser), Wasserverschmutzung, Ozonbildung, Primärenergiebedarf (aus der Erde entnommene Energie) und der Verbrauch von Blauwasser (Nettoaufnahme und -abgabe von der Produktion bis zum Lebensende des Produkts). Um dem Endverbraucher die eingesparten Kohlenstoffdioxid-Emissionen des Produkts zu verdeutlichen, vergleicht Gregory deren Menge mit der Distanz von zurückgelegten Autokilometern*, transparent angegeben auf dem „Carbon Footprint Equivalence“ Etikett.

Schlüchter Astrid
Autor(in) Schlüchter Astrid


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