Nachhaltigkeit 06.08.2020, 08:27 Uhr

Millet: Umwelt- und Sozialstrategie bis 2025

Millet stellt mit der Rising Chance CSR-Strategie die Weichen für eine nachhaltige Zukunft.
(Quelle: Millet_Mathis_Dumas)
Millet setzt sein Engagement konsequent fort und entwickelt die Umwelt- und Sozialstrategie unter dem Motto Rising Change weiter, um den aktuellen Entwicklungen gerecht zu werden. Das Unternehmen möchte einen Beitrag zum Ziel der globalen Klimaneutralität leisten und verpflichtet sich gemäß der B Corp Zertifizierung bis 2025 CO2-neutral zu sein (Netto Null).
Basis ist die Idee von Gemeinschaft, in der Umwelt, Menschen und Unternehmen – wie in einem Ökosystem – wechselseitig aufeinander angewiesen sind. Die Franzosen folgen dem Grundsatz, jede Unternehmensentscheidung mit Respekt für künftige Generationen zu treffen. Deshalb hat sich Millet entschieden, die Organisation anzupassen, um das Unternehmen in dieser Welt des schnellen Wandels für die Zukunft zu rüsten.
Angesichts der im Ökosystem Gebirge immer deutlicher zu Tage tretenden Folgen des Klimawandels (Bergstürze, Gletscherschmelze, Schneemangel, u.v.m), setzt sich Millet ambitionierte Ziele:
Reduzierung klimawirksamer Stoffe mit dem Ziel der CO2-Neutralität bis 2025 als Beitrag zum Erreichen der französischen und internationalen Klimaneutralität. 2020 erfolgt eine detaillierte Dokumentation der Emissionen (Scope 3), um anschließend eine Strategie zu deren Eindämmung zu entwickeln, den Ausstoß von Treibhausgasen zu reduzieren und in den Jahren 2021 bis 2025 flexibel auf aktuelle Entwicklungen reagieren zu können.
Reduzierung der Umwelt- und Sozialfolgen durch die Entwicklung noch nachhaltigerer Produkte mit längerem Produktlebenszyklus, die zudem Low Impact-zertifiziert sind. Die objektiv messbaren Zielsetzungen lauten: Verarbeitung von 100 Prozent zertifizierten Materialien (Bluesign/Oeko-Tex,…) bis 2025, Verzicht auf den Einsatz von Chemikalien wie beispielsweise PFC sowie die ausschließliche Verwendung nachhaltiger Materialien aus recycelten, biobasierten oder biologischen Rohstoffen bis 2030.
Weiterentwicklung der Produktionskette mit höheren Ansprüchen an Ethik und Nachhaltigkeit. Millet ist sich selbstverständlich auch der Bedeutung von Verpackung und Transport der Produkte sowie sozialer Belange in den Fertigungsstätten bewusst. Bei voller Transparenz setzt Millet die Anstrengungen in den genannten Bereichen fort und verpflichtet sich, zeitnah Alternativen zur Verwendung von Polybeuteln zu finden und von 2022 an die Umweltbelastung durch Verpackungsmüll zu reduzieren. Zudem werden bis 2023 100% der Fertigungsstätten durch unabhängige Organisation überprüft und bei nicht zufriedenstellenden Ergebnissen Ablaufpläne erstellt. Gleichzeitig setzt das Unternehmen verstärkt auf kürzere Transportwege, insbesondere durch die unternehmenseigenen Fertigungsstätten in Ungarn (EU) und Tunesien.
Parallel zur ambitionierten Rising Change-Strategie lässt Millet seine Aktivitäten auf Grundlage der internationalen B Corp Zertifizierung untersuchen, die im Sinne laufender Verbesserungen die Einhaltung hoher Umwelt- und Sozialstandards bestätigt.

Schlüchter Astrid
Autor(in) Schlüchter Astrid

Das könnte Sie auch interessieren