Zuwachs für das Jetzendorfer Unternehmen 30.07.2019, 16:14 Uhr

Lowa kauft die Schuhproduktionsfirma Riko Sport

Rund 12.000 Paar Lowa-Schuhe werden in der Produktionsstätte in der Slowakei gefertigt. Darüber hinaus erhöht das Jetzendorfer Unternehmen seine Mitarbeiterzahl von 250 auf über 2.000.
Alexander Nicolai (links) und Werner Riethmann (rechts): die beiden Geschäftsführer der Lowa Sportschuhe GmbH.
(Quelle: Lowa)
Das Unternehmen Riko Sport S.r.l. ist ab sofort ein 100-prozentiges Tochterunternehmen der Lowa Sportschuhe GmbH. „Riko Sport produziert seit vielen Jahren den Hauptanteil unserer Schuhe und wir arbeiten mit der Familie Castellani und all ihren Mitarbeitern seit jeher sehr effektiv zusammen. Wir möchten ihnen für ihr Engagement und ihre exzellente Arbeit in all der Zeit danken. Durch die Integration von Riko Sport in die Lowa-Gruppe ist es uns möglich, zukünftig noch enger zusammenzuarbeiten,“ so Alexander Nicolai, CEO der Lowa Sportschuhe GmbH.

Der Hauptproduktionsstandort für die Schuhproduktion von Niko Sport befindet sich in der Slowakei. Das Werk liegt etwa 680 Kilometer vom Lowa-Hauptsitz im bayerischen Jetzendorf entfernt und ist einer der größten Arbeitgeber der Region. Seit 27 Jahren werden dort angespritzte Lowa-Schuhe aus den Kategorien All Terrain Classic, All Terrain Sport, Travel und Kids sowie Cold Weather Boots und Professional-Schuhe gefertigt. „Es wird einen fließenden Übergang geben und wir sind sehr glücklich darüber, das Unternehmen in die Hände unseres langjährigen Partners Lowa zu geben, dessen Mitarbeiter wir für ihre Integrität und Kompetenz sehr schätzen. Wir teilen den gleichen Geschäftssinn und die gleichen Wurzeln. Zudem sichern wir auf diesem Weg unser gemeinsames Know-how,“ so Renzo Castellani zum Verkauf seiner Firma an Lowa.

Neben dem Verkauf der Firma Riko Sport S.r.l. an die Lowa Sportschuhe GmbH, verkauft die Familie Castellani auch Lowa-Anteile in Höhe von 15 Prozent an die Tecnica-Gruppe. Somit hält die Gruppe zukünftig 75 Prozent der Lowa-Anteile, während Werner Riethmann 25 Prozent besitzt. Mit dem Kauf der Lowa-Anteile will die Tecnica-Gruppe ihren Outdoor-Schuhbereich stärken, der für rund 55 Prozent des Firmenumsatzes verantwortlich ist.


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