Müll sammeln & Gutes tun 16.09.2019, 12:41 Uhr

12. Responsible Mountain Operation von Lafuma 

Am 7. September konnten Freiwillige in Chamonix im Rahmen der Responsible Mountain Operation zusammen mit Lafuma Berge von Müll befreien. Dabei ging es vor allem auch darum, das Bewusstsein dafür zu schärfen, dass jeder in der Lage ist, etwas für die Umwelt zu tun.
Müll sammeln und Gutes für die Umwelt tun, das Motto beim 12. Responsible Mountain Operation von Lafuma in Chamonix
(Quelle: Lafuma)
Seit der Gründung hat Lafuma immer wieder Naturliebhaber zusammengebracht, die darauf bedacht sind, zukünftigen Generationen eine Welt zu hinterlassen, in der es Besonderes zu entdecken und erleben gibt. Mehr denn je bestimmt dieses Prinzip heute das gesamte Handeln. Dieses Engagement ist Teil eines umfassenden Programms: von der Geschichte der Marke über umweltbewusste Produkte und Aktionen vor Ort bis hin zu einer aktiven und engagierten Community. Anfang der 90er Jahre, als das Thema noch nicht weit verbreitet war, fragte sich Lafuma, welche Rolle die Marke beim Umweltschutz spielen will. Dies bildete die Grundlage für das Engagement. Die umweltbewusste Vision wurde schnell in die Tat umgesetzt: 1992 begann die Zusammenarbeit zwischen Lafuma und France Nature Environnement, im Jahr 2000 mit WWF. Produktbezogen entwickelte Lafuma 1993 seinen ersten Rucksack aus recycelter Baumwolle – zu einer Zeit, als nur wenige Unternehmen über Auswirkungen auf die Umwelt nachdachten.
Doch wie sieht es mit dem Engagement vor Ort aus, um die Berge, Flüsse und Pfade zu schützen? Auch hier ist Lafuma aktiv und organisiert jährlich einen Aktions- und Bewusstseinstag, der sich zusammen mit der Community dem Umweltschutz widmet. Seit mehr als zehn Jahren versammelt Lafuma diese Community jährlich in Chamonix für die Responsible Mountain Operation. Der Tag soll das Bewusstsein dafür schärfen, wie die Einflüsse auf die Natur reduziert werden können. Die Veranstaltung kombiniert Musik mit Wanderungen, auf denen aktiv Müll gesammelt wird und präsentiert umweltfreundliche Initiativen. Innerhalb von 10 Jahren haben mehr als 1.000 Freiwillige dabei über 28 Tonnen Abfall aus den Bergen entfernt: Traktorreifen, Skiliftkabel, Bierdosen oder alte ausrangierte Skier.
Trotz Kälte, Schnee und Regen haben sich am 7. September insgesamt 150 Teilnehmer aus sechs verschiedenen Ländern dafür eingesetzt, dass auf vier verschiedenen Touren drei Tonnen Müll in den Bergen gesammelt werden konnten. Es ist erstaunlich, was sich alles dort finden lässt, darunter Kabel, Stahlbleche, Dosen, Eisenschrott, Brillen, Ski, Zigarettenstummel und eine Menge Plastikmüll. Der Aktionstag soll deswegen auch weiterhin als Inspiration für die Zukunft genutzt werden, sich verantwortungsvoll gegenüber der Umwelt zu verhalten.

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