Unternehmenskonzept 06.02.2019, 10:57 Uhr

Icebug verkündet ehrgeizige CO2-Ziele

Radikaler Plan: Die schwedische Marke will ihren gesamten Profit in den Klimaschutz stecken, bis sie ihr Ziel einer positiven CO2-Bilanz erreicht. Dafür peilt Icebug das Jahr 2020 an.
Icebugs Deutschland- und Österreich-Chef Matthias Basedow vor Kunsteis auf der Ispo
(Quelle: Bonk)
„When the Ice has melted, the show is over” – was beim Winterschuhlabel Icebug als origineller Messegag zur Ispo gedacht ist, hat einen durchaus ernsten Hintergrund: Das Management hat sich dazu entschlossen, bis 2020 „CO2-positiv“ zu sein. Bis dieses Ziel erreicht ist, werde die komplette Rendite in zertifizierte und anerkannte Klimaschutzprojekte investiert, heißt es vonseiten der Marke.
„Wir arbeiten gerade an einem ganzheitlichen Unternehmenskonzept, das es uns erlaubt, bereits im nächsten Geschäftsjahr eine positive CO2-Bilanz zu haben“, erklärt Icebugs Deutschland- und Österreich-Chef Matthias Basedow. „Das heißt, wir kompensieren jeden CO2-Ausstoß, der mit der Herstellung, dem Vertrieb und der Logistik unserer Produkte in Zusammenhang steht. Dazu wird das positive Betriebsergebnis komplett in Projekte gesteckt, die den globalen CO2-Ausstoß effektiv reduzieren oder die aktiv dazu beitragen, der enormen CO2-Belastung durch die Industrie positiv entgegenzuwirken, etwa durch Aufforstungen.“
Mit dem sportlichen Ziel, bereits 2020 „clean“ zu sein, wolle Icebug ein Zeichen setzen und andere Unternehmen anspornen, ebenfalls eine Wende einzuleiten. 
(Christian Bonk)

Autor(in) sport+mode Redaktion


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