Zahlen 30.07.2020, 09:29 Uhr

Garmin: Gutes zweites Quartal

Garmin schließt das zweite Quartal 2020 mit einem Gesamtumsatz von 870 Millionen US-Dollar ab, was einem Rückgang von 9 Prozent im Vergleich zu 2019 entspricht. Die Bereiche Fitness und Marine konnten negative Entwicklungen in anderen Segmenten teilweise ausgleichen.
Cliff Pemble, Präsident und CEO von Garmin
(Quelle: Garmin International)
Cliff Pamble, Präsident und CEO von Garmin über die Situation: „Wir erzielten starke Finanzergebnisse in einem zweiten Quartal, das von beispiellosen Herausforderungen geprägt war. Nach einem schwierigen April verbesserten sich die Geschäftsbedingungen aufgrund der Beliebtheit unserer Fitness-, Marine- und Outdoor-Produkte rasch. Wir sind überzeugt, diese Ergebnisse sind Ausdruck der Widerstandsfähigkeit unseres Geschäfts und bestätigen gleichzeitig die hohe Relevanz unserer Produkte in unseren Zielgruppen.“
Kai Tutschke, Geschäftsführer Garmin DACH resümiert das zweite Quartal: „Garmin ist in der DACH-Region im zweiten Quartal trotz der herausfordernden Marktbedingungen einstellig gewachsen, was auf eine gestiegene Nachfrage unserer Fitness-, Outdoor- und Marine-Produkte zurückzuführen ist. Wir haben das Ziel, mit unserer Marke und unseren Produkten Menschen zu inspirieren, ein aktives Leben zu führen. Die positive Resonanz unserer Kunden bestärkt uns in der Weiterführung unserer Strategie."
Das Fitnesssegment verzeichnete im zweiten Quartal ein Umsatzwachstum von 17% gegenüber dem Vorjahresquartal, vor allem bedingt durch die starke Nachfrage nach High-End-Wearables und Bike-Produkten. Außerdem übernahm Garmin mit Firstbeat Analytics den führenden Anbieter für physiologische Analytik im Bereich Sport, Fitness und Gesundheit. Der Umsatz aus dem Marinesegment steigt um 4 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal – einmal mehr angetrieben von innovativen Plottern und fortschrittlichen Sonarsystemen. Darüber hinaus präsentierte Garmin mit der quatix Solar im zweiten Quartal die erste Marine-Smartwatch mit Solar-Technologie. Die Umsätze im Outdoor-Segment sanken um 2 Prozent. Grund ist die rückläufige Nachfrage nach Handgeräten, die allerdings größtenteils durch die hohe Nachfrage nach Multisport-Uhren und Tool Watches kompensiert wurde.

Durch die negativen Auswirkungen der COVID-19 Pandemie auf OEM- und After-Market-Produktkategorien sank der Umsatz im Luftfahrtsegment um 31 Prozent. Ebenso betroffen war der Automotive-Bereich. Produktionsrückgänge der Fahrzeughersteller und eine verminderte Fahrzeugnutzung der Konsumenten führten zu einem Umsatzrückgang von 46%.

Autor(in) Schlüchter Astrid

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