Offener Brief 02.04.2020, 10:17 Uhr

EOG fordert Zusammenarbeit der Industrie

Mark Held, Präsident der European Outdoor Group, hat sich in einem offenen Brief an die Outdoor-Industrie gewandt. Er fordert darin dass Lieferanten und Einzelhändler zu vernünftigen Vereinbarungen zur Zusammenarbeit kommen sollen.
Mark Held, Präsident der European Outdoor Group
(Quelle: EOG)
In einem offenen Brief an die Outdoor-Industrie fordert Mark Held, Präsident der European Outdoor Group (EOG), die Unternehmen dazu auf, während der Corona-Pandemie zusammenzuarbeiten, um einem möglichst großen Teil der Branche zu helfen, die Krise zu überstehen und danach erfolgreich weiterzuarbeiten. Insbesondere richtete er sein Anliegen an die 113 Mitglieder der EOG.
In seinem Brief schreibt Held, dass die Outdoor-Branche – wie andere Branchen auch – vor der schwierigsten Situation seit Jahrzehnten stehe. Es sei sicher, dass die Outdoor-Landschaft nach der Krise nicht mehr dieselbe sei wie zuvor. Es sei zu früh, um vorherzusagen, wie die Branche dann aussehen werde, doch gewiss sei, dass man jetzt zusammenarbeiten müsse, um die Krise zu überstehen.
„Es ist nicht zu leugnen, dass die derzeitige Situation uns alle sehr belastet und jede Organisation das tun muss, was zu ihrem eigenen Schutz nötig ist“, erklärt Held und mahnt dabei im Namen der EOG: „Bedenken Sie aber dabei das Gesamtbild und die langfristige Gesundheit unserer gesamten Branche. Da sich jeder mit den akuten Problemen auseinandersetzt, mit denen die Unternehmen im Moment konfrontiert sind, fordern wir Sie auf, alles zu tun, um in diesen schwierigen Zeiten zu vernünftigen Vereinbarungen zu kommen - mit Ihren Lieferanten, Einzelhändlern, Dienstleistern und anderen Geschäftspartnern. Lassen Sie uns in jeder Hinsicht zusammenarbeiten und gemeinsam dafür sorgen, dass so viele von uns wie möglich im Geschäft sind und der Allgemeinheit helfen können, die Natur wieder zu genießen, sobald die gegenwärtige Krise vorüber ist.“
Held erklärt darüber hinaus, dass die EOG eng mit der FESI (Federation of the European Sporting Goods Industry) und anderen zusammenarbeitet, um der Outdoor-Branche alle aktuellen Informationen der relevanten Behörden zukommen zu lassen. Die EOG bleibe in ständigem Kontakt zu ihren Mitgliedern und der Branche, um herauszufinden, auf welche Maßnahmen man sich jetzt und in naher Zukunft konzentrieren sollte.
Abschließend ermutigt Held: „Seit der Gründung der EOG haben wir gemeinsam etwas sehr Effektives und Wichtiges für die europäische Outdoor-Industrie aufgebaut. Gemeinsam können wir diese jüngste Herausforderung bewältigen, und gemeinsam können wir daraus hervorgehen und erneut Erfolg haben.“

Eva Christian
Autor(in) Eva Christian

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