Onlinehandel 03.05.2021, 10:09 Uhr

Wie öko ist online?

Während sich im stationären Handel unverkaufte Waren stapeln, verzeichnen online-Händler Zuwachsraten im hohen zweistelligen Bereich. Aber: Wie passt das mit dem Trend Nachhaltigkeit zusammen? Und: Ist der stationäre Handel nicht die grüne Antwort zum E-Commerce-Boom? 
(Quelle: Bergfreunde)
Wenn man einer aktuellen Studie der Unternehmensberatung Oliver Wyman gemeinsam mit der Logistics Advisory Experts GmbH glauben schenken mag, dann verursacht der digitale Shop weniger CO2-Emissionen als der stationäre Händler. Klingt erst einmal holprig und ja, auch ein wenig einseitig. Aber: Der E-Commerce ist zum Treiber einer ganzen Gesellschaft geworden, der seit einigen Jahren viel in die Bereiche Verpackung Versand und Nachhaltigkeit investiert. Ein wichtiges Stichwort lautet hier: Effizienz, denn intelligent verpackt Ware benötigt weniger Volumen und ist leichter. Neben Kosteneinsparungen freut sich die Umwelt. Ähnliches gilt für die Logistik – wer logisch bündelt ist auch hier effizienter unterwegs. "Beim Online-Handel werden viele Waren beim Transport auf der letzten Meile gebündelt", zitiert das Handelsblatt Joris D’Incà, Partner und Logistikexperte von Oliver Wyman. Auch brauche der Online-Händler weniger physische Flächen, die beleuchtet und beheizt werden müssten. Und last but not least haben eben auch viele große E-Commerce-Player in den vergangenen Jahren Maßnahmen ergriffen, um ihre Klimabilanz zu verbessern. Beispielsweise hat sich Amazon das Ziel gesteckt ein nachhaltiges Unternehmen zu werden. Dazu Ole Wulff, Amazon Corporate Communications: „2019 haben wir den Climate Pledge mitbegründet, eine Selbstverpflichtung das Pariser Klimaabkommen zehn Jahre früher umzusetzen und bis 2040 in allen Geschäftsbereichen CO2-neutral zu sein.“ Dieser Verpflichtung haben sich bereits mehr als 50 Unternehmen angeschlossen, darunter Mercedes-Benz, IBM, Siemens und Unilever sowie Textil- und Bekleidungsunternehmen wie Brooks Running und Vaude. Damit das selbsternannte Versprechen auch eingelöst werden kann, hat sich Amazon zusätzliche Zwischenziele gesetzt. „Wir haben uns dazu verpflichtet, unsere Prozesse bis 2030 zu 100 Prozent mit erneuerbaren Energien zu betreiben – und wir sehen uns auf einem guten Weg, dieses Ziel sogar fünf Jahre früher zu erreichen.“ Dafür wurden über 100.000 elektrische Lieferfahrzeuge in Auftrag gegeben und 100 Millionen US-Dollar in weltweite Aufforstungsprojekte investiert. „Außerdem haben wir den Climate Pledge Fund ins Leben gerufen, ein zweckgebundenes Venture-Investitionsprogramm mit einem Startkapital von zwei Milliarden US-Dollar. Damit investieren wir in visionäre Unternehmen, deren Produkte und Services den Übergang zu einer CO2-armen Wirtschaft erleichtern.“ Ein Aufwand, der sich langfristig lohnen wird, denn darüber sind sich Branchenexperten einig: die Verbraucher legen beim Shoppen – egal ob on- oder offline – zunehmend Wert auf gelebte und transparente Nachhaltigkeit. Laut der Studienergebnisse von Wyman, seien die stationären Geschäfte im deutschen Modehandel die größten CO2-Versursacher. Ein Produkt erzeuge hier im Schnitt 4.291 Gramm CO2e (sogenannte CO2-Äquivalenten). Hingegen im Online-Modelhandel würden lediglich 954 Gramm im Schnitt pro Produkt erzeugt. Die Studienautoren machen hierfür den hohen Anteil fossiler Energien in Deutschland verantwortlich. Heizen und Beleuchten machen 60 Prozent der Klimawirkungen aus – pro Filiale. Als weiterer Grund, der zur schlechten CO2-Bilanz beiträgt: Deutsche Konsumenten haben im Schnitt eine Anfahrt von 15 Kilometern – die sehr häufig mit dem Auto bewältigt wird. 

E-Commerce vs. Ladenlokal – wer ist grüner?
Die Studienergebnisse geben Anstoss für Überlegungen. Beispielsweise dahingehend, wie der stationäre Handel dem stetig steigenden Nachhaltigkeitsbewusstsein seiner Kunden gerecht werden kann, ohne dabei an Kundenbindung auf der Fläche verzichten zu müssen. Hier betonen die Studienautoren klar, dass der stationäre Händler die schwierigere Aufgabe im Bereich Nachhaltigkeit zu lösen hat. Denn wie kann der Weg der Kunden zum Geschäft nachhaltiger gestaltet werden? Ein Punkt der mit rund 30 Prozent schwer wiegt auf der Öko-Bilanz-Waage. Aus Sicht der Experten ist die Lösung ein zusätzlicher digitaler Service vom Händler für den Kunden, um so das Angebot im Laden reduzieren zu können. Stattdessen soll den Kunden die Ware verstärkt auf dem Tablet demonstriert werden. Der Effekt ist für die Studienautoren klar: Geschäftsfläche reduzieren und damit die eigene Klimabilanz verbessern. Ein Dilemma, geht es doch andererseits gerade jetzt darum, die Kunden mithilfe von Erlebniswelten überhaupt wieder in den stationären Laden zu locken, ob das mit einer Tablet-Präsentation auf der Fläche zu bewältigen ist, stellt eine weitere Frage dar. Holger Cecco-Stark, Head of Projects & CSR bei Bergzeit sieht weder in der offline- noch in der online-Welt DEN nachhaltigen Handel. „Nachhaltigkeit ist kein absolutes Prädikat, das man erreichen könnte. Vielmehr ist es ein kontinuierlicher Weg, den man, als Privatperson, oder eben als Unternehmen gehen kann. Es geht dabei um eine stetige Verbesserung der individuellen Auswirkungen auf uns und unsere Umwelt. Die Übernahme von Verantwortung steht dabei an oberster Stelle. Die Verantwortung für das eigene, nachhaltige Handeln als Unternehmen, aber auch die Unterstützung für unsere Kunden den nachhaltigeren Weg einzuschlagen. Dabei macht es keinen Unterschied ob stationärer Handel oder Online-Versand. Es gibt unterschiedliche Studien und Untersuchungen, die mal das stationäre Geschäft und mal den Online-Handel mit nachhaltigen Vorteilen aufwarten lässt. Oftmals ist es eine Betrachtung des Einzelfalls und für den Kunden nicht immer einfach, die richtige Entscheidung zu treffen.“ Ob nun on- oder offline-Handel grüner ist, beschäftigt auch Matthias Gebhard, Geschäftsführer Bergfreunde GmbH. Der reine Online-Händler für Bergsportausrüstung zählt zu den europaweit führenden Bergsport-Onlineanbietern. „Grundsätzlich ist der Online-Einkauf ökologisch betrachtet nicht per se schlechter als der Einkauf im stationären Handel“, erklärt Gebhard und verweist auf einen exemplarischen Einkauf von Schuhen durch das Öko-Institut.

Gebhard ist aber auch klar: „Wir als Online-Händler stehen erst am Anfang unseres Weges. Wir sehen Stellschrauben für die Zukunft, die wir gemeinsam mit unseren Partnern und Stakeholdern angehen müssen. Beispielsweise wollen wir mit Carriern Lösungen entwickeln, die beim Transport weniger Emissionen verursachen. Wir werden Kartonagen noch nachhaltiger gestalten. Wir wollen mit unseren Lieferanten Wege finden, um Produkte nachhaltiger zu produzieren. Und wir werden stetig unsere Kunden für Nachhaltigkeit sensibilisieren.“ Der ganzheitliche Ansatz, die Integration aller am online-Prozess Beteiligten stellt den Schlüssel für gelebte Nachhaltigkeit dar. E-Commerce ist zum starken Treiber von Wohlstand und Arbeit geworden und trägt aktuell jährlich bereits 100 Milliarden Euro zum Bruttoinlandsprodukt bei. E-Commerce verändert als Innovator die Handelsbranche und leistet wichtige Beiträge für das Gemeinwohl. Entsprechend groß ist die Einflussnahme was Nachhaltigkeit angeht. Dazu Martin Groß-Albenhausen: „Wenn Überproduktion vermieden wird, wenn die Kunden für sie passendere Produkte finden, wenn die nachhaltigeren Produkte online ein breiteres Publikum finden als im regionalen Umfeld: alles das sind Hebel, um nachhaltiger zu handeln. Und in Zukunft können digitale Verträge beispielsweise CSR nicht nur fordern, sondern auch überwachen, so dass im Sinn des Lieferkettengesetzes auch soziale Nachhaltigkeit von Unternehmen jeder Größenordnung dargestellt werden kann.“
Generation Z: Die neue Lust an B-Ware und Secondhand-Shopping
Das Thema Nachhaltigkeit und hier das eigene Handeln als Händler, online oder offline bewusst transparent darstellen, wird in Zukunft über den Erfolg oder Misserfolg mit entscheiden. Bergzeit setzt hier auf seinen Shop-Nachhaltigkeitsfilter ‚MUT‘ (Mensch, Umwelt, Tier), worüber Produkte nach sozialen, ökologischen und tierwohlbezogenen Aspekten gefiltert werden. „Wir erleben immer mehr Kunden, die sich bewusst für ein nachhaltiges Produkt entscheiden bzw. denen eine transparente Produktnachverfolgung wichtig ist“, so Cecco-Stark. Auch bei eBay lässt sich ein klarer Trend aufzeigen, wie  Heiko Johannisson, Head of Sports & Lifestyle bei eBay zu berichten weiß: „Nachhaltigkeit wird zunehmend ein wesentlicher Faktor für Kaufentscheidungen.“ Darüber hinaus ergibt sich mit der aktuellen Wirtschaftssituation eine steigende Preissensibilität. Was aber nicht zwingend im Kauf von Billigware zweifelhafter Herkunft und Produktion mündet, ganz im Gegenteil, wie Johannisson weiter erklärt: „2021 hat eBay erstmals seinen internationalen ‚Recommerce Report' veröffentlicht, für den 4.330 private Verkäuferinnen und Verkäufer bei eBay in den USA, Großbritannien, Kanada, Deutschland und Frankreich befragt wurden. Die Untersuchung belegt einen weltweiten Anstieg von Secondhand-Verkäufen auf dem Online-Marktplatz – wobei Deutschland eine globale Vorreiterrolle einnimmt. Die Zahlen unterstreichen außerdem ein Anhalten des Trends zu nachhaltigem Konsum, auch während der Corona-Pandemie.“ Entsprechend steigt das Interesse an gebrauchten Produkten auf Käuferseite deutlich an. Dazu Johannisson: „79 Prozent der Befragten kauften in Deutschland im vergangenen Jahr gebrauchte Artikel auf dem Online-Marktplatz. Der ‚Recommerce Report‘ offenbart zudem demographische Unterschiede und zeigt einmal mehr die Generation Z als Vorreiter der gesamtgesellschaftlichen Entwicklung: 81 Prozent der 16- bis 24-Jährigen gaben an, dass sie im vergangenen Jahr häufiger gebrauchte Artikel kauften als zuvor.” Nachhaltigkeit ist bei immer mehr, vor allem deutschen eBay-Nutzer ein starkes Kauf-/Verkaufs-Motiv. Ein weiterer Gewinner in der Krise: Die B-Ware. Generalüberholte sowie professionell geprüfte und zertifizierte Markenartikel stehen hoch im Kurs. Und, neben den klassischen Produktgruppen wie  Elektronik, Notebooks, Smartphones und Staubsaugern wird der Sportbereich bei eBay gut frequentiert. Gefragt sind unter anderem E-Bikes, Fahrräder und Fitnessgeräte. „In den kommenden Monaten wird das Angebot durch neue Markenpartnerschaften weiter ausgebaut“, erklärt Johannisson das Geschäft. 
Von „Möchte-ich-gern zu Brauche-ich-jetzt  
Was aber nicht darüber hinwegtäuschen darf, dass es nach wie vor viele Neuwarenbestellungen und Retouren gibt. Auch, wenn sich mit der Pandemie das online-Einkaufsverhalten aus vielen Aspekten heraus verändert hat. Neben der neuen Lust an Secondhand und preisgünstigerer Marken-B-Ware, informieren sich viele Kunden seit letztem Jahr vorab intensiver und es wird nach Bedarf gekauft. Vor allem ältere Kunden haben, einer Umfrage unter Händlern zufolge, nur selten Pakete zurückgeschickt. „Wir nennen es die Entwicklung von „Möchte-ich-haben“- zu „Brauche-ich-jetzt“-Käufen, erläutert Oliver Prothmann, Präsident des Bundesverbands Onlinehandel die geänderte Situation. Es wird der Bedarf festgestellt, das Produkt gekauft und sofort genutzt. Obwohl deutlich mehr Pakete vergangenes Jahr versendet wurden, kamen verhältnismäßig wenige wieder zurück. Aber die Zahl der Retouren bleibt dennoch hoch: Nach einer ersten Schätzung von Wissenschaftlern sind 2020 in Deutschland 315 Millionen Pakete zurückgeschickt worden. Eine Tatsache, die sich negativ auf den CO2-Fußabdruck auswirkt. Dazu Gebhard: „Unser Ziel ist es, dass der Kunde bei Bestellung bei uns im Shop passgenaue Ware geliefert bekommt. Daher legen wir großen Wert auf detaillierte Produktdaten, beispielsweise Angaben zu Maßen, Materialien und Details am Produkt. Zudem testen wir aktuell das Tool ‚Fit Finder‘, das den Kunden nach Körpermaßen und Vergleichsgrößen anderer Marken fragt, um so dem passenden Kleidungsstück so nah wie möglich zu kommen. All diese Maßnahmen können Retouren minimieren, ganz vermeiden lassen sie sich jedoch nicht.“ Ein gezielteres Einkaufen in Lockdown-Zeiten erkennt aber auch Bergfreunde.de und freut sich über einen insgesamt leicht rückläufigen Rückversand im vergangenen Jahr. Auch Bergzeit setzt auf eigens entwickelte Onlineberater, die den Kunden dabei unterstützen sollen, die passenden Artikel zu finden. „ Zudem veröffentlichen wir über unser Magazin mit knapp 550 Beiträgen aktuelle, sortimentsbezogene Testberichte und sorgen für eine detaillierte, umfangreiche Verkaufsberatung. Mit diesen Online Tools können wir, zusammen mit dem Kunden, Fehlkäufe und damit Rücksendungen vermeiden und im Versandhandel umweltschonender agieren“, erklärt Cecco-Stark. Hohe Retourenzahlen im E-Commerce lassen den stationären Handel wiederum „grün“ leuchten, da, wo der Kunde ausgiebig im Geschäft probieren kann und von einer persönlichen Beratung profitiert, bevor er kauft, minimiert sich noch einmal mehr die Zahl der Rückgaben. Liegt dann das Geschäft noch günstig im Einzugsbereich von öffentlichen Verkehrsmitteln oder mitten in der City, wo man ohnehin nach der Arbeit noch vorbeiläuft, stimmt die CO2-Bilanz optimistisch.

Mit Resten ins soziale Rampenlicht
Seit 2020 verkauft Vaude über eBay, im, gemeinsam mit eBay initiierten, Upcycling Store Restmaterialien. Angeboten werden Materialreste, die hauptsächlich bei der Produktion von Fahrradtaschen in Tettnang anfallen. DIY-Begeisterte, soziale Einrichtungen, Schulen etc. können über online-Auktionen vorgepackte Kisten mit Reststoffen ersteigern „Seit 2021 erhält der eBay Upcycling Store powered by Vaude zudem mit dem neuen Sympatex Upcycling Store wertvollen Zuwachs. Hier können Näh- und Bastelbegeisterte auf dem Online-Marktplatz zusätzlich zu den hochwertigen Materialresten aus der Vaude-Manufaktur auch nachhaltige Sympatex Funktionsmaterialien ersteigern“, freut sich Johannisson über die Weiterentwicklung. Der Erlös von den verkauften Restmaterialien gehen komplett an die gemeinnützige Organisation „Save the Children“. Warum nicht als stationärer Händler den regionalen Verein, das Schwimmbad oder den ortsansässigen Kindergarten mit dem Verkauf von hochwertigen Restmaterialien unterstützen und so die eigene Aufmerksamkeit positiv befeuern? Denn gerade der Bereich soziales Engagement ist wichtiger Bestandteil eines ganzheitlichen, nachhaltigen Handelns und wird von immer mehr Kunden als weiteres Entscheidungstool herangezogen.
Stationär vs. E-Commerce oder doch beides miteinander verbinden?
Bergzeit geht bewusst beide Wege, wobei es mit der Pandemie eine ziemlich klare Marschrichtung gab: „Wir bei Bergzeit haben im letzten Jahr eine Zunahme des Online-Geschäfts um ca. 50 Prozent verzeichnet“, so Cecco-Stark. Bergfreunde.de hingegen bleibt beim reinen E-Commerce und erkennt eine Verschiebung, wie Gebhard weiß: „Die Pandemie beschleunigt die Verlagerung der Kundennachfrage vom stationären Handel hin zu digitalen Angeboten, das können wir in der Nachfrage unserer Kunden deutlich feststellen.“ Fakt ist aber auch: Das Bummeln durch die Innenstädte, der Besuch von Geschäften als Erlebnistag wird mit Ende der Pandemie wieder zurückkehren. Der Hunger nach des deutschen liebstes Hobby „Shoppen“ ist groß. Für rein stationär agierende Händler wird die Luft in Lockdown-Zeiten dünn, ein Mix aus Fläche und digitaler Präsentation macht zukunftsfähig: „Die Hälfte der Händlerinnen und Händler bei eBay Deutschland hat ein Ladengeschäft. Dem lokalen Handel als Partner, als offener reiner Marktplatz und niemals Wettbewerber zur Seite zu stehen, ist Teil der eBay-DNA und gerade in dieser Zeit wichtiger denn je“, so Johannisson. Das im März 2020 gestartete Soforthilfeprogramm von eBay haben bisher über 5000 Händler genutzt. „Die Stärkung des lokalen Handels durch eBay ist für Sporthändlerinnen und -händler absolut relevant, denn ein Großteil von ihnen verfügt über ein stationäres Ladenlokal. Wir ermöglichen ihnen, ihre Reichweite zu erhöhen und so üblicherweise für sie unerreichbare Kundinnen und Kunden an die „virtuelle Ladentheke“ zu locken.“ 

Susa Schreiner
Autor(in) Susa Schreiner


Das könnte Sie auch interessieren