Jugendförderprogramm  26.11.2020, 08:04 Uhr

Chill Foundation gründet neue Organisationseinheit

Donna Carpenter, Eigentümerin und Vorsitzende von Burton Snowboards, und ihr inzwischen verstorbener Mann Jake Burton Carpenter haben die Non-Profit Organisation ins Leben gerufen. Jetzt möchte man die Unterstützung für europäische Jugendliche ausbauen...
(Quelle: Burton)
Die europäischen Programme werden nach dem Modell des erfolgreichen nordamerikanischen Ansatzes von Chill gestaltet, der auf die bewährten Praktiken von Positive Youth Development setzt. Demnach sollen teilnehmende Jugendliche durch zielgerichtete Lektionen und fordernde sportliche Aktivitäten Resilienz erwerben. Die Mission von Chill ist, junge Menschen dazu anzuregen, Schwierigkeiten mithilfe von Boardsportarten zu meistern. Bei der Arbeit mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus marginalisierten Communities nutzt Chill den einzigartigen Erlebniswert der Boardsportarten und verbindet ihn mit der Vermittlung von Lebenskompetenzen, die das persönliche Wachstum sozial benachteiligter Jugendlicher stärken.
Nach einem Vierteljahrhundert, in dem 25.000 junge Menschen unterstützt wurden, erweitert die Chill Foundation ihre Präsenz auf dem europäischen Kontinent. Nachdem man in den vergangenen 13 Jahren in geringerem Umfang und weniger formell in Europa aufgetreten ist, freut sich die Non-Profit-Organisation jetzt als formelle Organisation mit Sitz in Zürich aufgestellt zu sein. Innerhalb der kommenden zwölf Monate wird Chill Pilotprogramme in Österreich, Deutschland, Schweden und am neuen Sitz in der Schweiz durchführen und dabei selbstverständlich alle Covid-19-Auflagen und -Beschränkungen einhalten. Bereits angelaufene Programme in der Tschechischen Republik und Italien werden evaluiert und wiederaufgenommen.

Chill Europe hat sich zum Ziel gesetzt, mindestens ein Boardsportprogramm (Snowboard, Skateboard, Surfboard, SUP), in jeder europäischen Stadt durchzuführen, in der Chill sich bis Ende 2021 als Non-Profit-Organisation etablieren wird. Die Errichtung weiterer Chill Europe Standorte wird bereits geprüft. Die Chill Programme sollen letztlich in ganz Europa zur Verfügung stehen und auf dem gesamten Kontinent Entwicklungsprogramme für benachteiligte Jugendliche anbieten.

Schlüchter Astrid
Autor(in) Schlüchter Astrid

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