Nachhaltigkeit 11.08.2020, 11:21 Uhr

Burton von der Fair Labor Association akkreditiert

Die Fair Labor Association (FLA) gab bekannt, dass ihr Vorstand für die Akkreditierung des Social Compliance-Programms von Burton stimmte. 
(Quelle: Burton)
Mit der Akkreditierung durch die FLA wird bestätigt, dass Burton über Systeme zur Identifizierung und Behebung unfairer Arbeitspraktiken in seiner globalen Lieferkette verfügt. Burton produziert mit 72 Vertragsunternehmen in zehn Ländern und einer eigenen Prototypenanlage in den Vereinigten Staaten.

„Wenn es um faire Arbeit geht, lässt Burton Worten Taten folgen, wie wir in unserer umfassenden Überprüfung der Unternehmensrichtlinien und -praktiken über mehrere Jahre festgestellt haben“, sagte Sharon Waxman, Präsidentin und CEO der FLA. „Die FLA-Akkreditierung ist ein wichtiger Meilenstein für Burton. Wir erwarten, dass deren Maßnahmen die Bedingungen für Arbeitnehmer in Fabriken von Nordamerika bis Südostasien verbessern.“
Der FLA-Akkreditierungsbericht ist das Ergebnis einer eingehenden Überprüfung des Social Compliance-Programms in Bezug auf die Erfüllung internationaler Arbeitsrichtlinien. Der Akkreditierungsbericht über das Programm von Burton vermerkt Folgendes:
  • Öffentliches Versprechen: Burton veröffentlicht Information zu Nachhaltigkeit auf seiner Unternehmenswebsite, unter anderem eine Liste seiner Zulieferer von Fertigerzeugnissen.
  • Organisatorisches Engagement: Nachhaltigkeit hat für Burton einen hohen Stellenwert. Es gibt im Unternehmen ein Nachhaltigkeitsteam, regelmäßig werden abteilungsübergreifende Meetings zu Compliance-Fragen durchgeführt und die Berichtserstattungsstruktur ist unmittelbar mit der Unternehmensleitung verbunden.
  • Verantwortungsbewusste Beschaffungspraktiken: Burton unterhält enge Beziehungen zu seinen Vertragsunternehmen und hat Einkaufspraktiken implementiert, die mit den Prinzipien fairer Arbeit und verantwortungsbewusster Einkaufspraktiken der FLA im Einklang stehen.
  • Umfangreiche Schulung: Entlang seiner Lieferkette bietet Burton unter anderem zu folgenden Bereichen Schulungen an: Gewerkschaftsarbeit für das Nachhaltigkeitsteam, verantwortungsbewusste Einkaufspraktiken im Beschaffungswesen, Arbeitsplatzvorgaben für Unternehmensmitarbeiter und Lieferantenmanager sowie Behebung von Arbeitsrechtsverletzungen für die Werksleitung.
  • Umfassende Überwachung: Burton hat ein Programm für prospektive und aktive Zulieferer basierend auf Bewertungssystemen, die sich auf Auditergebnisse stützen.
„Der Schutz derjenigen, die unsere Produkte herstellen, war uns von Anfang an wichtig, seit der Gründer unseres Unternehmens, mein inzwischen verstorbener Mann Jake Burton in den späten 70er Jahren in seiner Scheune in Vermont damit begann, Snowboards von Hand zu fertigen“, sagte die Vorstandsvorsitzende von Burton Donna Carpenter. „Jetzt als globale Marke sind wir weiterhin gefordert, unsere Lieferanten zur Einhaltung der höchsten Standards bezüglich fairer Arbeitspraktiken und ethischer Behandlung ihrer Angestellten zu verpflichten. Gerade in dieser Zeit von COVID-19 und der wirtschaftlichen Misere ist es besonders wichtig, beim Schutz der Arbeitnehmerrechte weltweit nicht nachzulassen. Die FLA-Akkreditierung ist uns Ansporn und Ehre. Die Verbesserung der Arbeitspraktiken entlang unserer Lieferkette steht auch in Zukunft hoch oben auf unserer Agenda.“

Schlüchter Astrid
Autor(in) Schlüchter Astrid


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