Bewusstsein schaffen 13.10.2020, 09:20 Uhr

Bleed: Kampagne soll zu mehr Eigenverantwortung inspirieren

Das nachhaltige Modelabel Bleed Clothing möchte nicht nur mit gutem Tun voran gehen, sondern mit seiner Kampagne "Konsum schreibt Zukunft" auch die Verbraucher zum nachhaltigen Umdenken inspirieren.
Keine Qual, kein Mord, kein Gift! Das ist ungeschriebenes und einziges Gesetz bei der unabhängigen Marke Bleed und auch die Einstellung von Gründer Michael Spitzbarth
(Quelle: Bleed)
Die Welt der Mode ist bisher meist geprägt von Schnelllebigkeit und schier grenzenlosem Konsum, der mit umweltzerstörendem Ressourcenverbrauch und auch menschenverachtenden Arbeitsbedingungen in den Produktionsländern einhergeht. Klima- wie Coronakrise zeigen jetzt die drastischen Folgen dieses verantwortungslosen Handelns. Einen von Anfang an anderen, wertebewussten Weg geht das Modelabel Bleed Clothing aus Helmbrechts im bayerischen Franken. Bleed hat es sich zur Aufgabe gemacht, ausschließlich Produkte aus nachhaltigen und veganen Materialien herzustellen und dabei immer wieder nach neuen Lösungen zu suchen, um den eigenen ökologischen Fußabdruck weiter zu verringern. Verantwortungsvolles und nachhaltiges Wirtschaften mit möglichst regionalen Partnern ist für bleed clothing dabei die Grundvoraussetzung für das eigene Handeln.
Unter dem Motto "Konsum schreibt Zukunft" möchte sich das Unternehmen jetzt nicht mehr nur auf das eigene Verhalten beschränken, sondern zudem den Verbrauchern Mut zu mehr Eigenverantwortung und nachhaltigem Handeln machen. Via Webseite, mit regelmäßigen Blogbeiträgen und Social-Media-Maßnahmen will Bleed seinen Kunden Denkanstöße und auch Anregungen geben, wie sie mit ihrem eigenen Konsumverhalten durchaus auch das Verhalten und die Arbeitsweise globaler Unternehmen beeinflussen und damit auch gesellschaftspolitisch aktiv werden können. Unter den Hashtags #nichtmitmeinemgeld und #dafuerdochgerne können die Verbraucher beispielsweise Kritik oder Lob dokumentieren und sichtbare Zeichen setzen. 
Gründer der Marke Bleed, Michael Spitzbarth: "Gerade in diesen angespannten Zeiten finden wir es wichtig, uns in Richtung Unabhängigkeit und Autarkie zu positionieren. Das geht allerdings nur, wenn wir alle als Gesellschaft an einem Strang ziehen und begreifen, dass wir mit unserem Geld, das wir ausgeben, die Zukunft für uns und unsere Kinder formen. Wir alle wollen keine Zukunft, in der wenige Konzerne und Monopolisten unser Leben bestimmen, sondern wünschen uns vor allem ein starkes und unabhängiges Europa (und natürlich auch Deutschland), in dem ökologisch und ethisch handelnde Unternehmen das Sagen haben!"

Schlüchter Astrid
Autor(in) Schlüchter Astrid

Das könnte Sie auch interessieren