Geschäftsjahr 2018 20.02.2019, 14:16 Uhr

Asics’ EMEA-Umsatz geht leicht zurück

Die Laufsportmarke verlor 2018 drei Prozent in der Region, konnte in Schwellenländern und im Direktgeschäft aber zweistellig zulegen. Eine neue Organisationsstruktur soll das Wachstum nun verstetigen.
(Quelle: Asics/Teddy Morellec)
Einen Umsatzrückgang in der EMEA-Region, aber Wachstum in den Schwellenmärkten sowie im Endkunden-Direktgeschäft meldet Asics für das Geschäftsjahr 2018. Demnach ging der konsolidierte EMEA-Nettoumsatz um drei Prozent zurück, während die Verkäufe in Schwellenländern um 21 Prozent und die Direktverkäufe um 22 Prozent anstiegen.
Währungsbereinigt hätten alle Schwellenländer signifikantes Wachstum erzielt, allen voran der Nahe Osten (+ 99 Prozent) und Russland (+ 19 Prozent). Innerhalb der EMEA-Region habe Asics das Endkundengeschäft sowohl durch die Eröffnung eigener Stores als auch durch Investments in das Einrichten von Markenwelten bei wichtigen Händlern ausgebaut. Zudem hätten die E-Commerce-Verkäufe gegenüber 2017 um 105 Prozent zugelegt, erklärt die Laufsportmarke.
Um das Wachstum in allen Geschäftsbereichen zu beschleunigen, hat Asics eine neue Organisationsstruktur geschaffen, die sich in die Kategorien Running, Core Performance Sports und Sport Style aufteilt. Die geänderte Struktur werde für eine bessere Koordinierung und mehr Effizienz sorgen, heißt es in einer Erklärung. Mit ihr gehen auch personelle Veränderungen im Führungsteam einher.
Die neue Kategorie-Organisation kombiniert laut Asics Produkt-, Marketing- und Merchandising-Funktionen. Geleitet wird sie von Gary Raucher, der dem Unternehmen ab 1. März angehört. Bei der zweiten neuen Organisation unter der Ägide von Scott Wakefield liegt die Zuständigkeit für Planung, Einkauf und Vertrieb, sowohl für den Großhandel als auch für das Endkunden-Direktgeschäft. Wakefield hatte zuvor bereits Asics’ Endkundengeschäft geleitet, betont die Marke.
Beide, Raucher und Wakefield, werden einem neuen Management-Team angehören, zu dem auch Robert Vermin (Chief Administrative Officer) und Melinda Brooks Bay (Vice-President Human Resources) zählen, teilt Asics mit. Alle berichten direkt an Alistair Cameron, CEO Asics EMEA.
Er sei ermutigt vom Wachstum, das Asics weiterhin in strategischen Schlüsselbereichen sehe, und zuversichtlich für die Zukunft, erklärt Cameron in einem Statement. „Die Änderungen, die wir an unserer Organisation vorgenommen haben, werden uns ermöglichen, kategoriespezifische Strategien voranzutreiben und den Markt stärker ganzheitlich zu betrachten.”


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