Airbag-Prototyp 06.02.2019, 16:14 Uhr

ABS zeigt Atemhöhle für Lawinenunfälle

Ispo-Vorstellung in kleiner Runde: Der Schutzspezialist ABS hat auf der Messe das Muster eines Airbags präsentiert, der Lawinenopfer vor dem Erstickungstod bewahren soll.
ABS sieht sich als Technologieführer bei Lawinenrucksäcken
(Quelle: ABS Protection/Andreas Vigl)
Den Prototyp eines kragenartigen Airbags hat die Münchner Firma ABS Protection einem ausgewählten Besucherkreis auf dem Ispo-Stand der Marke vorgestellt: ABS Breath soll das Ersticken seines Trägers verhindern, die häufigste Todesursache bei Lawinenunfällen.
Dazu entfaltet das Produkt bei Verschüttung laut ABS eine Maskenform vor dem Mund, die Raum zum Atmen in den Schneemassen verschafft und zusätzlich die feuchte Luft aufnimmt. Beim Lawinenunfall schießt nach dem Auslösen ein Airbag-Element am Kragen hoch und schützt das Gesicht, gleichzeitig stützt es Nacken und Genick und umschließt den Hinterkopf. Der Airbag ist in die Tragegurte des Lawinenrucksacks integriert und muss nur durch einen zusätzlichen Brustgurt geschlossen werden.
ABS wurde in den 1980er-Jahren von dem Unternehmer und Skifahrer Peter Aschauer gegründet und 2017 an die Beteiligungsgesellschaft Spin Capital verkauft. Auf der Ispo 2018 gab Skirennläufer Felix Neureuther bekannt, sich durch ein Investment an der ABS Protection GmbH zu beteiligen.
(Beate Hitzler)

Autor(in) sport+mode Redaktion


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