Kooperation 21.02.2020, 11:11 Uhr

Puma und First Mile kooperieren

Neue globale Partnerschaft: Sportunternehmen Puma und das Recyclingunternehmen First Mile haben eine neue Initiative ins Leben gerufen, die neben der Verwertung von recyceltem Kunststoff auch das Ziel hat, Gemeinschaft und soziales Engagement zu fördern.
(Quelle: First Mile)
Die Zusammenarbeit mit First Mile ist Teil der Verpflichtung Puma's, die Umweltbelastung zu verringern und seinem Unternehmenskodex „Forever Better“ gerecht zu werden.

First Mile ist ein auf die Gemeinschaft ausgerichtetes Netzwerk, dass die Wirtschaft in Taiwan, Honduras und Haiti fördert, indem es Plastikflaschen sammelt, um nachhaltige Arbeitsplätze zu schaffen und die Umweltverschmutzung zu verringern. Die Flaschen werden sortiert, gereinigt, zerkleinert und zu Garn verarbeitet, aus dem später Produkte hergestellt werden, die von der ersten Meile an ihren Zweck zu 100 Prozent erfüllen. Mit Beginn der Partnerschaft wird eine nachhaltige Kollektion aus Sportschuhen und Kleidungsstücken vorgestellt, die aus einem recycelten Material bestehen, das aus von First Mile gesammelten Plastikflaschen hergestellt wurde.

„Obwohl es bei dieser Kooperation primär um das soziale Engagement geht, haben Puma und First Mile allein im Rahmen des Herstellungsprozesses der für die 2020er Kollektion bestimmten Produkte mehr als 40 Tonnen Plastikmüll aus Ozeanen und Mülldeponien verwertet. Dies entspricht in etwa 1.980.286 Plastikflaschen“, so Stefan Seidel, Leiter Corporate Sustainability bei Puma. „Die Bestandteile der gemeinsamen Co-Branding-Sportkollektion reichen von Schuhen über T-Shirts, Shorts und Trainingshosen bis hin zu Jacken. Dabei bestehen die Kleidungsstücke mindestens zu 83 Prozent und teilweise sogar zu 100 Porzent aus dem nachhaltigen Garn von First Mile.“

„Wir hoffen, dass jeder, der sich bewusst für diese Kollektion entscheidet, dies mit gutem Gewissen tun kann – nicht nur in Bezug darauf, dass bei der Herstellung nachhaltiges Material verwendet wird, sondern auch in dem Wissen, dass es um die Menschen hinter First Mile geht, die mit diesem Produkt in Verbindung stehen. Denn schließlich besteht das Endprodukt aus dem Material, das sie weiterverarbeitet haben", so Kelsey Halling, die bei First Mile für den Bereich Partnerschaften und Kooperationen verantwortlich ist. „Je mehr wir unsere nachhaltige Produktion mit den Menschen, die die Produkte letztendlich verwenden, in Verbindung bringen können, desto einfacher wird es sein, unser soziales Engagement weiter voranzutreiben."

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