Covid-19 20.04.2020, 14:28 Uhr

Coronakrise: Ortlieb unterstützt Fachhandel

Viele stationäre Fahrrad- und Outdoorhändler haben keinen eigenen Onlineshop, weswegen sie während der Coronakrise keine Umsätze generieren können. Ortlieb unterstützt mit seinem Webshop-System diese Händler.
(Quelle: Ortlieb)
Die Geschäfte sind teilweise immer noch geschlossen, der Onlinehandel hingegen bot und bietet in der Krise häufig die Möglichkeit weiterhin einzukaufen, so auch in der Radbranche. Doch viele stationäre Fahrrad- und Outdoorhändler haben keinen eigenen Onlineshop und standen nun während der Corona bedingten Geschäftsschließungen ohne jegliche Umsätze da. Das fränkische Unternehmen Ortlieb, das vor für seine wasserdichten Radtaschen und Rucksäcke steht, gilt schon immer als verlässlicher Partner für den Fachhandel, nicht erst in Krisenzeiten.
  
Im Zuge des Relaunches der Website wurde 2018 ein eigener Webshop in den Onlineauftritt von Orlieb integriert. Dem Endkunden wurde so die Möglichkeit gegeben, auf der Webseite von Ortlieb nicht nur Bestellung zur Abholung im Laden zu tätigen, sondern sich diese auch direkt nach Hause senden zu lassen. Während Ortlieb die Versendung im Namen des Händlers übernimmt, erfolgt die Zahlungsabwicklung über einen Dienstleister direkt zwischen ausgewähltem Fachhändler und Endverbraucher, sprich zu 100 Prozent über den Fachhandel. So natürlich auch in Krisenzeiten, in denen die Website noch stärker als vorher genutzt wird.

Dazu Sales Director Martin Esslinger: „Ortlieb steht nicht nur in Krisenzeiten zu 100 Prozent zum Fachhandel und diesem damit als verlässlicher Partner zur Seite. Wir generieren durch die Bestellungen in unserem Webshop grundsätzlich Umsatz für den lokalen Handel, der dabei direkt von der Strahlkraft unserer Markenpräsenz profitiert. Der Fachhändler erhält seine reguläre Marge, so als wenn der Endkunde direkt bei ihm im Laden kauft. Im Gegenzug ist der Fachhändler ein wichtiges Bindeglied in der Erfüllung unseres Markenversprechens durch Beratung und Abwicklung von Reparaturen vor Ort. Dies ist gerade in der aktuellen Situation nicht nur für den stationären Handel in Deutschland natürlich noch relevanter, daher weiten wir die Funktion gerade auch auf andere Länder aus, wie erst kürzlich in der Schweiz geschehen.“

Neben dem verstärkten Engagement für den Fachhandel wurden die hausinternen Näh-Kapazitäten zu Beginn der Corona-Pandemie bereits genutzt, um für die eigenen Mitarbeiter und angrenzende Firmen Mundschutze zu produzieren.

Schlüchter Astrid
Autor(in) Schlüchter Astrid

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