Ordercenter & Hausmessen 24.11.2020, 08:30 Uhr

Das neue Order-Einmaleins

Klassisches Ordern ist wieder gefragt. In Zeiten von rein digitalen Messeplattformen. Denn wo und vor allem wie sollen sich Händler momentan über neue Kollektionen informieren, und wie wiederum sollen Marken ihre Innovationen zeigen und sich mit Partnern austauschen? 
(Quelle: Redblue)
Zweiter Teil-Lockdown, Kontaktbeschränkungen, Reise- und Beherbergungsverbote – das öffentliche Leben steht seit November wieder in großen Teilen Deutschlands still. Auch wenn der Einzelhandel bis zum Redaktionsschluss Mitte November noch unbeeinträchtigt blieb, stellen sich viele Fachhändler die Frage, wie sich die kommende Wintersaison mit dem für viele bedeutsamen Weihnachtsgeschäft entwickeln wird. Wie sich das Messegeschehen in diesen unruhigen Zeiten entwickelt, steht heute schon fest. Die meisten großen Branchenplattformen, darunter auch die Ispo, die Performance Days oder die Premium-Group-Veranstaltungen in Berlin, werden keine physische Plattform anbieten, sondern teilweise auf eine digitale Variante zurückgreifen. Solche Alternativ-Veranstaltungen in digitaler Form sind für viele sogar schon zum Alltag geworden – dennoch lassen sich vor allem im Bekleidungssektor wichtige Punkte wie Haptik, Optik oder Schnitt kaum auf den Bildschirm projizieren. Am Ende bleibt die Frage: Wie viel „digital“ verträgt eine Branche? „Für fast alle unsere Partner ist der persönliche Kontakt zu ihren Kunden und Lieferanten nach wie vor extrem wichtig. Unsere Branche lebt von Emotionen im Ein- wie im Verkauf, und das muss auch über eine Zeit, wie wir sie aktuell mit Covid-19 haben, natürlich erhalten bleiben“, erklärt Lars Sommer, Leiter Redblue Messezentrum. Ein Problem, dem sich nicht nur Messeveranstalter in Zukunft immer häufiger stellen werden müssen, sondern auch Marken und am Ende natürlich der Händler selbst, der seine Order frühzeitig tätigen muss. Hier kommen die Orderzentren ins Spiel, die der Branche regional eine optimale B2B-Order- und Vertriebsplattform für verschiedene Artikel zur Seite stellen. Dazu kommen eigene hausinterne Veranstaltungen, die zum Sichten der neuen Kollektionen und darüber hinaus zum Ordern neuer Ware einladen. Die Einkaufsgenossenschaften Intersport und Sport 2000 setzen schon längst auf eigene Hausmessen, die jetzt in Zeiten von Corona einen Run erleben. Wer Trends, Branchenentwicklungen, aktuelle Marktanalysen oder themenspezifische Diskussionsrunden sucht, kann parallel dazu die digitalen Messevarianten in Anspruch nehmen. Führt der Weg also wieder zurück zum klassischen Ordern, und ergibt sich in Kombination mit digitalen Veranstaltungen tatsächlich eine Win-win-Situation für die Zukunft? Nicht ganz: Branchenkenner sehen in klassischen Messen immer noch eine wichtige Kommunikations- und Austauschplattform, die in Kombination mit Orderzentren dem Händler, aber auch den Marken wichtige Präsentationsmöglichkeiten bietet, weit über die klassische Produktvorschau hinaus. Dazu kommt das internationale Umfeld, das für beide Seiten – Händler und Marke – unabdingbar ist. Und nicht zuletzt die frischen, jungen, noch unbekannten Start-ups und Labels, die ihre Kollektionen meist noch nicht über einen professionellen, kostenaufwendigen Showroom zeigen können. Stefan Herzog, vds-Präsident, kennt die Vorteile und den Stellenwert von Messen wie zum Beispiel der Ispo: „Ich glaube, dass die Orderzentren für einen gewissen Händlerkreis, vor allem auf regionaler Ebene, immer eine Bedeutung gehabt haben. Die Pandemie hat dazu geführt, dass viele den Weg in die Showrooms gesucht haben, ganz klar. Dennoch bin ich der Meinung, dass sich eine Leitmesse wie die Ispo und Orderzentren wie zum Beispiel das MOC Ordercenter ergänzen. Die Ispo hatte noch nie einen Orderanspruch, sie sieht sich vielmehr als Kommunikationsplattform auf vielen verschiedenen Ebenen. Und das wird so bleiben, auch wenn Corona hier tiefe Löcher hinterlassen hat und eine Messe nur digital ablaufen kann. Ich denke, die Marke Ispo ist dennoch stark genug, über eine solche Phase hinwegzukommen.“
IN KRISENZEITEN GEFRAGT: ORDERMESSEN
„Die besondere Relevanz der Ordermessen hat sich durch die Corona-Pandemie nicht maßgeblich verändert, sie sind nach wie vor enorm wichtig und haben absolut ihre Berechtigung“, erklärt Margit Gosau, Geschäftsführerin Sport 2000. Hat Corona überfällige Prozesse nur beschleunigt? Hätte die Branche am Ende schon bald ähnliche Probleme bewältigen müssen, angefangen beim Thema Digitalisierung über die Entzerrung der Order-und Verkaufszyklen bis hin zur Verkleinerung der Kollektionen oder zu nachhaltigem Handeln sowie dem Fokus auf Regionalität? Dazu Hans-Hermann Deters, Geschäftsführer Sport 2000: „Die Pandemie ist absoluter Beschleuniger der Prozesse und Verände- rungen, die sich vor Jahren bereits abgezeichnet haben und in jüngster Vergangenheit in die maximale Richtung gestoßen wurden. Sport 2000 ist diesen früh mit einer entsprechenden strategischen Ausrichtung begegnet und deshalb heute bewusst ausgewogen aufgestellt. Auf dem Erreichten können und werden wir uns aber nicht ausruhen, sondern unseren eingeschlagenen Weg noch konsequenter gehen.“ Trotzdem musste auch Sport 2000 Corona-bedingt ganz auf digitale Orderformate umstellen. So wurde die vom 22. bis 24. März geplante Ordermesse 3 für den Bereich Winter-Hartware aufgrund der Verbreitung des Coronavirus abgesagt, gefolgt von der im Juni geplanten Sneaker Messe sowie der Ordermesse 4 / Running Spezial. Ersatzweise tüftelten die Veranstalter an einem Konzept für virtuelle Messen. „Als im Mai klar war, dass wir keine physische Messe durchführen können, haben wir im Schnellverfahren eine digitale Ordermesse auf die Beine gestellt. Das war in dem Moment unumgänglich, und dafür haben wir sehr viel positives Feedback von unseren Handelspartnern und der Industrie erhalten. Die digitale Messe kann aber keine Messe vor Ort ersetzen. Es fehlt einfach das typische Messe-Feeling, der spontane Austausch, das Zwischenmenschliche und die haptische Wahrnehmung der Produkte. Wenn es die Umstände zulassen, setzen wir alles daran, eine Messe auf dem Campus in Mainhausen zu veranstalten und allen Beteiligten eine bestmögliche Orderplattform zu ermöglichen“, so Gosau. Anders ist die Situation beim Sabu-Verbund, die Messe FS 2021 am 12. und 13. September 2020 konnte unter den gegebenen Umständen und Auflagen durchgeführt werden. „Dabei war eine vorsichtig optimistische Grundstimmung bemerkbar. Es ist deutlich zu spüren, dass die Schockstarre beendet ist“, formulierte es Sabu-Geschäftsführer Stephan Krug. „Gerade die überschaubare Größe und die hohen Hygiene- und Abstandsauflagen gaben den Besuchern die nötige Sicherheit, um sich unbeschwert über die Mode F/S 2021 zu informieren, Kollektionen zu sichten und Aufträge zu platzieren. Denn der Handel ist und bleibt anspruchsvoll.“ Auch für Krug bleiben Messen essenziell: „Handel, Industrie und Verbände sollten ihr Hauptaugenmerk auf die Themen Sicherheit und Information richten. Ziel der Sabu-Messe Trends & Fashion waren zum Beispiel sichere Informationen, Anregungen und Impulse in unsicheren Zeiten. Das Messeangebot haben wir auf unsere Anschlussfirmen und deren Sortimente ausgerichtet. Die großen Messeplattformen dagegen bringen einen breiten Über-blick über die gesamte Branche mit allen Facetten, und das weltweit. Beim Besuch solcher Veranstaltungen hat man die Chance, neue und interessante Marken zu finden.“
HYBRID BLEIBT ALS SINNVOLLE ALTERNATIVE
In einem Punkt ist sich die Branche einig: Messen – ganz gleich, ob die internen Hausmessen der Einkaufsverbände oder die eta- blierten Leitmessen – bleiben essenziell. Wenn auch mit einem starken Blick in die Zukunft: Welche Bedürfnisse haben Handel und Industrie? Welche Möglichkeiten gibt es, Messen weiterhin attraktiv zu gestalten? Wie lassen sich in Pandemie-Zeiten sinnvolle digitale Lösungen und Alternativen finden? „Auch wenn die Messen vor Ort nicht zu ersetzen sind, werden ergänzende digitale Angebote immer wichtiger. Hierzu gehören unter anderem der digitale Bestellprozess und zusätzliche Informationen rund um die Marken und Produkte. Aber auch Vorträge und Podiumsrunden zur Inspiration haben sich in digitaler Form bewährt“, erklärt Hans-Hermann Deters. Das Format der Hybridveranstaltungen, die Kombination aus physischer und digitaler Plattform, ist für ihn deshalb in der momentanen Situation sinnvolle und logische Konsequez zugleich. Lars Sommer, Leiter der Redblue-Messe von Intersport in Heilbronn, blickt in diesem Punkt ebenfalls optimistisch in die Zukunft: „Messen werden weiterhin wichtig bleiben. Was sich verändern wird, sind die Möglichkeiten, Sortimente, Informationen und Orderprozesse auch über digitale Messeplattformen zusätzlich und ergänzend zum physischen Angebot abzubilden. Dies beinhaltet den kompletten Prozess von Sortiments- und Produktauswahl bis hin zum automatischen Transfer, um eine Order zu generieren. Allerdings muss sich das Format an den Markt- und Kundenanforderungen orientieren. Was sich durch die Digitalisierung deutlich verbessert hat, sind die sind die Kommunikation und der Austausch der Stakeholder von Industrie und Handel. Außerdem werden die Zielgruppen breiter durch das virtuelle Angebot.“ Sein Plan ist es nun, in enger Zusammenarbeit mit den Intersport-Handelspartnern nach sinnvollen, zukunftsweisenden Lösungen zu suchen. In einer Zeit, die momentan kaum vorhersehbar scheint, ein schwieriges, aber dennoch lösbares Unterfangen. „Gemeinsam mit unseren Mitgliedern und Industriepartnern haben wir bereits im Rahmen der vergangenen Ordermessen gezeigt, wie zukünftige Messen beziehungsweise Orderplattformen aussehen können. Auf unserer digitalen Plattform können sich Mitglieder ein individuelles Messeprogramm mit Live-Events aus der Industrie zusammenstellen, es gibt un- ter anderem Terminanzeigen für virtuelle und Präsenztermine so- wie virtuelle Verkaufs- und Beratungsgespräche. Seit Mitte Juni sind wir damit live und können ein erstes positives Fazit ziehen: Wir hatten im ersten Messeblock bisher circa 40 Lieferanten (in- klusive Intersport) auf der Plattform mit über 25.000 Modellen und 150 Sales-Beratern. Zudem hat das Vertriebsteam in über 400 Beratungsterminen unsere mehr als 150 zur virtuellen Messe angemeldeten Haupthäuser virtuell beraten. Dieses Angebot wird Corona-bedingt konnten viele Hausmessen nur digital stattfinden, doch ein physisches Treffen wird auch in Zukunft wichtig bleibenim kommenden Messeblock ab Dezember durch ein erweitertes hybrides Messekonzept über drei Phasen mit mehr Interaktionsmöglichkeiten zwischen den Beteiligten des virtuellen Teils weiter verbessert.“ Sommers Meinung nach bilden hybride Messekonzepte, die das digitale Erlebnis mit dem physischen kombinieren, die Zukunft. Auch wenn die Verbund-Ordermessen eine besondere Art von Messen darstellen, bei denen der persönliche Käufer-Verkäufer-Kontakt immer noch sehr stark im Vordergrund steht. „Den wollen wir natürlich auch nach wie vor hier im Red- blue weiter fördern.“ Zudem sei die virtuelle Messe ein wichtiger Meilenstein im Rahmen der digitalen Transformation von einer reinen Einkaufs- hin zu einer Innovationsgemeinschaft. Gleichzeitig sei die Erfahrung der ersten virtuellen Messe-Set-ups, dass die Händler im Intersport-Verbund den physischen Austausch im Waren- und Produktumfeld immer noch sehr schätzen. Das führe im Ergebnis dazu, dass zukünftig die Orderprozesse weiter hybrid aufgelistet und angeboten werden, um jedem Händler die Möglichkeit zu geben, individuell nach seinen Präferenzen zu ordern.
Auch Sabu-Geschäftsführer Stephan Krug blickt vorerst in eine „digitale“ Zukunft: „Wir gehen davon aus, dass viele Veranstaltungen auf Dauer ausschließlich in digitaler Form stattfinden werden. Die aktuelle Situation hat gezeigt, dass dies absolut möglich und machbar ist. Ob dies jedoch die Zukunft bestimmen wird, kann man heute noch nicht absehen. Der persönliche Kontakt, auch bei einem inoffiziellen Gespräch, ist durch nichts zu ersetzen. Wir planen gerade ein rein virtuelles Event, einfach aus der Notwendigkeit heraus, keine Präsenzveranstaltung sicher für alle Beteiligten durchführen zu können.“
FOKUS ORDERCENTER – DIE LÖSUNG IN DER KRISE?
Quelle: MOC Ordercenter
Ganz klar: Wenn keine Messen und keine anderen großen Präsen- tationsplattformen mehr stattfinden können, konzentriert sich ein Großteil des Business auf die regionalen Ordercenter. Viele Fachhändler haben momentan auch kaum Chancen, sich über Neuheiten zu informieren, ebenso wie viele Marken eine Präsentationsmöglichkeit suchen. Das bemerkt man aktuell auch im MOC Ordercenter im Münchner Norden: „Corona hat, denke ich, einen bereits begonnenen Prozess nur noch beschleunigt. Am Markt war bereits eine gewisse Art von Konsolidierung zu spüren. Marken haben sich zusammengeschlossen, der Markt ist immer mehr in Bewegung geraten, was am Ende zu einer Umverteilung geführt hat“, fasst Jörg Anthofer, Leiter des MOC Ordercenters, die Lage zusammen. Corona also als Brandbeschleuniger, der die bereits schon länger aus dem Gleichgewicht geratenen Prozesse gnadenlos aufgedeckt hat? Krisen führen am Ende jedoch auch dazu, Schwächen zu erkennen und einen Wandel ins Rollen zu bringen. Dass die Branche jetzt immer häufiger den Weg ins Ordercenter sucht, ist für Anthofer in der aktuellen Situation die logische Konsequenz. „Der große Vorteil in den Ordercentern ist momentan, dass wir Präsenz zeigen können. Unser Haus ist immer offen, da wir keine Messen oder Veranstaltungen abhalten und mit Einhaltung der offiziell gültigen Hygienemaßnahmen mehr Möglichkeiten haben, das „Daily Business“ aufrechtzuer- halten. Veranstaltungen werden voraussichtlich noch bis Mitte kommenden Jahres nicht oder nur unter erschwerten Bedingungen stattfinden, ebenso wie große Messeplattformen. Hier in den Showrooms können Kunden weiterhin in ruhiger Atmosphäre empfangen werden, man kann sich austauschen und erste Orders tätigen.“ MOC-Mieter sind dankbar, vermehrt die Präsenzmöglichkeit nutzen zu können, um in einem sicheren Umfeld und in geschütztem Rahmen Kunden zu treffen. Das schätzen natürlich auch die Händler, die Showrooms nach Terminabsprachen aufsuchen können. Luft nach oben ist im Ordercenter in München momentan nicht, alle freien Flächen sind derzeit nahezu besetzt. „Das Feedback, das wir von unseren Mietern erhalten, ist extrem positiv. Man ist einfach froh, weiterhin Geschäfte machen zu können – aber natürlich machen sich auch viele Gedanken über die Zukunft, wie es 2021 weitergeht.“ In Zukunft müssen, so Anthofer, auch wichtige Themen wie Digitalisierung in bevorstehende Geschäftsprozesse mit eingebunden werden. „Hier stehen wir als regionales Orderzentrum zwar noch am Anfang, aber bereits in den Startlöchern, um erste Schritte einzuleiten. In puncto Digitalisierung müssen wir in Bewegung bleiben, um auch in Zukunft für unsere Mieter und am Ende den Fachhandel attraktiv zu bleiben.“ Attraktiv bleibt das MOC momentan ohnehin, auch durch Plattformen wie die First Impression Days, die Ende November geplant sind. An einem durch die Mieter festgelegten Termin will man verstärkt Fachbesucher ins Haus holen, die dort Kollektionen aus dem Sport- und Sportstyle-Segment der MOC-Mieter sichten und erste Ordergespräche führen können.
WAS BRINGT DIE ZUKUNFT?
Bleibt die Frage, wie sich das Ordergeschehen in Zukunft entwi- ckeln wird. Vor allem auch vor dem Hintergrund, dass Covid-19 auch 2021 essenzielle Teile des öffentlichen Lebens beinflussen wird. Dazu Sommer: „Covid-19 wird die Ordermessen-Landschaft verändern, ohne dabei auf den Schwerpunkt, ein gutes persönliches und physisches Verkäufer-Einkäufer-Verhältnis, verzichten zu müssen. Das Redblue ist bereit, diesen Weg aktiv zu gestalten.“ Stephan Krug fällt es schwerer, Prognosen zu stellen: „Das hängt stark von der weiteren Entwicklung der Corona-Zahlen ab. Mittelfristig müssen wir jedoch alle im Handel von veränderten Einkaufsgewohnheiten der Verbraucher zum einen hin zum Onlinekauf und zum anderen hin zum lokalen Handel ausgehen. Bewusster, nachhaltiger Konsum wird eine wichtige Rolle spielen. Corona hat die Entwicklung nur beschleunigt.“ Sport-2000-Geschäftsführer Deters sieht deshalb auch Chancen, denn „konkret bedeutet das, unser Leistungsportfolio in Zukunft noch gezielter an die jeweilige Händlergruppe anzupassen und dadurch ihre Business-Sicherheit für die Zukunft zu gewährleisten.“

Schlüchter Astrid
Autor(in) Schlüchter Astrid


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