sport+mode 28.01.2018, 15:27 Uhr

Intersport erwirtschaftet 2017 ein Erlöswachstum von einem Prozent

Im Dezember sei Intersport ein starker Jahresendspurt gelungen, betont Vorstandsvorsitzender Kim Roether im Rahmen der Ispo. Insgesamt hat die Verbundgruppe 2017 ein Umsatzplus von einem Prozent eingefahren.
Die Intersport-Zentrale in Heilbronn
(Quelle: Intersport)
In einem Jahr ohne große Sportereignisse hätten die Intersport-Händler in Deutschland ein Einzelhandelsvolumen von 2,94 Milliarden Euro erzielt. Im Verbund mit Österreich habe Intersport im Herzen Europas insgesamt 3,64 Milliarden Euro zu Retailpreisen umgesetzt. Anlässlich der internationalen Sportartikelmesse Ispo Munich meldet Intersport Deutschland für 2017 ein Wachstum von einem Prozent auf 2,94 Milliarden Euro Umsatz. Geprägt haben das sogenannte Non-Event-Jahr vor allem der kalte Januar und das starke Weihnachtsgeschäft.„Unsere Händler haben einen tollen Jahresendspurt hingelegt und den Wintereinbruch vor Weihnachten sehr gut genutzt, um den fehlenden EM-Effekt aus dem Sommer zu kompensieren. Sehr viel Freude bereitet uns derzeit die Entwicklung in Österreich“, sagt Roether.
In Österreich steigert Intersport das Vorjahresergebnis erneut zweistellig und wächst im Kalenderjahr 2017 absolut um 17 Prozent gegenüber 2016. Mit dem erfolgreichen „Best-in-Town“-Konzept und der richtigen Expansionsstrategie gelinge es Intersport Austria zur Nummer eins im Markt zu werden. Innerhalb der vergangenen zwei Jahre habe die Verbundgruppe in Österreich insgesamt 26 neue Shops eröffnet. Intersport Austria habe gemeinsam mit den aus Österreich geführten Märkten in der Slowakei, Tschechien und Ungarn 2017 einen Jahresumsatz von über 630 Millionen Euro erzielt.

Wintersport und Outdoor punkten

Das leichte Wachstum in Deutschland sei vor allem auf die erfreuliche Entwicklung bei Outdoor (+4%) und Wintersport (+15%) zurückzuführen. Zugelegt haben darüber hinaus Fitness Workout (+18%) sowie die modischen Bereiche Freizeit Winter (+22%) und Freizeit Sommer (+9%). Aufgrund des fehlenden Sondereffekts eines Fußball-Großereignisses sei im Kalenderjahr 2017 insbesondere das Segment Teamsport (-14%) unter Druck geraten.
„Wir müssen unsere Kunden jeden Tag auf allen Kanälen abholen, ihre Sinne ansprechen und nahtlose Einkaufserlebnisse schaffen. Es geht darum, Sport und Leidenschaft nicht nur zu verkaufen, sondern vorzuleben“, unterstreicht der Verbandsmanager mit Blick auf die Markenwahrnehmung. „Überall dort, wo Intersport dran steht, muss Intersport drin sein.“ Dafür habe die Verbundgruppe vor einem Jahr die Weichen gestellt. Gemeinsam mit der Intersport International Corporation sei ein neues Corporate Design entwickelt worden, das modern, dynamisch und emotional Sportkompetenz vermittelt. Im Fokus soll der Kunde stehen, der leidenschaftlich gerne Sport treibt, aber kein Sportprofi ist – der „Everyday Athlete“.

Autor(in) sport+mode Redaktion



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