Verlust für Verbundgruppe 13.12.2018, 09:24 Uhr

Bründl-Gruppe trennt sich von Intersport

Nach fast 50-jähriger Zusammenarbeit wird sich der große österreichische Sportfachhändler Bründl im September 2019 von Intersport Austria lösen.
Auschnitt Bründl-Website
(Quelle: Bründl)
Die österreichische Bründl-Gruppe mit aktuell 26 Shops und 550 Mitarbeitern an neun Standorten beendet zum 1.9.2019 ihre Zusammenarbeit mit Intersport Austria. Das teilen die Unternehmen in einer gemeinsamen Erklärung mit.
„Intersport ist eng mit der Geschichte unseres Familienunternehmens verbunden. Gemeinsam haben wir die letzten fünf Jahrzehnte den heimischen Sportartikelhandel maßgeblich beeinflusst und bewegt“, sagt Christoph Bründl, Geschäftsführer und Eigentümer der Bründl-Gruppe laut Mitteilung. Darauf blicke man mit Stolz zurück. „Nun ist es jedoch an der Zeit, unsere eigenen Wege zu gehen.“
Intersport respektiere diese unternehmerische Entscheidung, erklärt Geschäftsführer Thorsten Schmitz. Der Schritt sei in gegenseitiger Wertschätzung und Achtung erfolgt. „Hans Bründl, der Gründer von Intersport Bründl, ist eng mit der Erfolgsgeschichte von Intersport verbunden. Die Bründl-Gruppe war fast 50 Jahre lang ein Partner, der Innovationen geprägt und damit die ganze Gruppe positiv beeinflusst hat. Daher wünschen wir Christoph Bründl und seinem Unternehmen alles Gute für die Zukunft“, sagt Schmitz.
Im November 2018 verzeichnete Intersport Austria nach eigenen Angaben 107 Intersport-Händler an über 280 Standorten. Durch den Wegfall der Bründl-Gruppe wird sich diese Zahl im kommenden Jahr signifikant reduzieren, aber die Verbundgruppe gibt sich unbeeindruckt. „Unsere Erfolgsgeschichte geht weiter, und das verdanken wir vor allem den engagierten Intersport-Händlern, die vor Ort jeden Tag beste Beratungsqualität und Motivation beweisen“, unterstreicht Schmitz.
In seiner Mitteilung betont Intersport zudem die gute wirtschaftliche Lage. Das Umsatzwachstum lag im abgelaufenen Geschäftsjahr 2017/18 bei 14 Prozent, in der aktuellen Marktsituation befinde man sich in einer Topposition, heißt es.


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