Nachhaltigkeit 06.08.2020, 10:12 Uhr

Beneficial Company

Schon länger beschäftigt sich Internetstores mit Maßnahmen für mehr Nachhaltigkeit. Nun soll die Zusammenarbeit mit dem Cradle to Cradle-Pionier EPEA einen langfristigen Maßnahmenplan entlang der gesamten Wertschöpfungskette hervorbringen.
(Quelle: EPEA)
Bereits in den vergangenen Jahren hat sich die Internetstores Gruppe zunehmend mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigt. So darf sich das Unternehmen als Teil der Signa Sports United GmbH beispielsweise schon jetzt als klimaneutral bezeichnen. Darüber hinaus versendet die Logistik immer mehr kunststofffreie Pakete und in Skandinavien läuft schon länger ein Testlauf mit einem Anbieter zur Wiederverwendung von Verpackungsmaterialien. Doch das ist dem Multichannel-Händler für Bike und Outdoor noch lange nicht genug: „Unser Ziel ist es, für Kunden und Brands der Partner zu sein, dem sie vertrauen. Neben hervorragendem Service und sehr guten Produkten spielt konsequente Nachhaltigkeit hierbei eine immer stärkere Rolle“, sagt Dr. Hans Dohrmann, Geschäftsführer von Internetstores.
 
Sustainable oder Beneficial?
„Als Unternehmen ist es uns wichtig Verantwortung zu übernehmen. Mit den Produkten und Marken aus unserem Portfolio bewegen wir uns stets in der Natur — egal ob mit dem Fahrrad, beim Campen oder Wandern. Umso wichtiger ist es uns, mit unserem Business der Umwelt nicht nur weniger zu schaden, sondern möglichst einen positiven Nutzen zu generieren.  Deshalb haben wir uns im Rahmen dieses Langzeit-Projekts für EPEA als Partner entschieden”, ergänzt Frank Aldorf, EVP Markenstrategie und Projektverantwortlicher bei Internetstores. Denn der Cradle to Cradle-Ansatz von EPEA begreift Nachhaltigkeit als Innovationschance für Unternehmen, die über klassische Sustainability hinaus gehen wollen.
„Während bei einer linearen Wirtschaft am Ende – trotz Re- oder Downcycling – Abfall entsteht, streben wir mit dem Cradle to Cradle-Prinzip eine Circular Economy ohne Qualitätsverlust an. Mit Hilfe von erneuerbaren Energien und Digitalisierungsprozessen sollen dadurch gesunde Materialien immer wieder verarbeitet werden können“, führt Dr. Peter Mösle aus, Geschäftsführer von EPEA. Die Beratungsfirma, die diesen zukunftsweisenden und mehrfach ausgezeichneten Ansatz mitentwickelt hat, bezieht auch Aspekte wie soziale Verantwortung und Diversität am Arbeitsplatz mit ein. „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Internetstores als Experten im online und offline Fachhandel. Die Möglichkeiten entlang der gesamten Wertschöpfungskette einer solchen Multichannel-Plattform sind vielfältig und Internetstores hat bereits das richtige Mindset“, beschreibt Mösle die Zusammenarbeit.
 
Keine Hau-Ruck-Aktion
Im Juni startete die Zusammenarbeit der beiden Unternehmen, bei der zunächst drei Monate lang gemeinsam Prozesse gescreent und analysiert werden. Erst dann entwirft EPEA einen mehrschichtigen und langfristig ausgelegten Maßnahmen-Plan. „Wir wollen übereilte Hau-Ruck-Aktionen vermeiden und stattdessen möglichst strukturiert und durchdacht vorgehen. Das umfassende Konzept von EPEA wird uns dabei helfen, unsere ambitionierten Umweltziele entsprechend koordiniert zu erreichen“, so Dohrmann. Dass Internetstores gerade jetzt in dieses Groß-Projekt investiert, ist kein Zufall. „Es ist genau der richtige Zeitpunkt, um dieses Thema verstärkt anzugehen. Wir sind sowohl wirtschaftlich als auch prozessual gut aufgestellt, um auch größere Veränderungen anzupacken und unserer gesellschaftlichen Verantwortung noch mehr nachzukommen. Wir freuen uns, so zu einem immer besseren Unternehmen zu werden – für unsere Mitarbeiter, unsere Partner und natürlich unsere Kunden“, schließt Dohrmann ab.

Schlüchter Astrid
Autor(in) Schlüchter Astrid

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