Markeneinführung 28.11.2019, 12:38 Uhr

Fußball-Bundesligist führt Lifestyle-Marke umoja ein

Der TSG Hoffenheim präsentiert die neue Textil- und Lifetstyle-Marke umoja. Nach dem Motto: Gemeinsam in Bewegung“ soll die in Uganda produzierte Kleidung eine klare Haltung symbolisieren: Einheit. In der Landessprache steht umoja für diesen starken Begriff.
(Quelle: TSG Hoffenheim_Umoja Uganda)
„Gemeinsam etwas bewegen, gemeinsam etwas erreichen, gemeinsam Haltung zeigen für eine nachhaltige Entwicklung und als führender deutscher Fußballverein etwas zu geben für die Menschen und die Natur des afrikanischen Kontinents – dafür steht die Marke umoja“, sagt TSG-Geschäftsführer Dr. Peter Görlich. Die TSG Hoffenheim engagiert sich bereits seit mehreren Jahren mit verschiedenen Programmen auf dem afrikanischen Kontinent. Im Rahmen der Zukunftsstrategie ‚TSG ist Bewegung‘ kooperiert der Klub zudem seit mehr als einem Jahr mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Dazu TSG-Geschäftsführer Frank Briel:„Die neue Marke umoja möchten wir dafür einsetzen, um einerseits für Entwicklungsthemen zu sensibilisieren und andererseits auch aktiv Angebote zur Teilhabe bei der Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung zu unterbreiten.“

Der Fußball-Bundesligist stellt seit diesen August alle Aktivitäten unter Klimaneutralität. Mit den CO2-Kompensationen des Vereins werden in Uganda bereits mehrere Aufforstungsprojekte unterstützt. „Wir gehen nun einen wesentlichen Schritt weiter: Für eine nachhaltige Entwicklung Afrikas müssen wir faire Marktzugänge auf Augenhöhe schaffen“, sagt Dr. Peter Görlich. „Der Grundgedanke von ‚TSG ist Bewegung‘ basiert auf der Verbindung von Wachstum mit gesellschaftlichen Mehrwerten“, erklärt Stefan Wagner, Leiter der Stabstelle Unternehmensentwicklung bei der TSG. „Mit dieser Strategie, die sich auch immer am Nutzen für die Gesellschaft orientieren soll, setzt die TSG im Profi-Fußball ein klares Zeichen.“ Mit der Strahlkraft, dem Netzwerk und den infrastrukturellen Möglichkeiten eines Fußball-Bundesligisten möchte die TSG Hoffenheim ein außergewöhnliches Beispiel für eine innovative und nachhaltige Produktentwicklung liefern.

Dr. Gerd Müller, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung: „Ich freue mich, dass die enge Partnerschaft zwischen der TSG und dem Bundesentwicklungsministerium Früchte trägt. Mit der in Afrika nachhaltig hergestellten Textilmarke unterstützt die TSG faire Arbeitsplätze in Afrika und trägt soziale Verantwortung in die Fankurve.“

Die umoja-Kollektion ist zu 100 Prozent in Uganda hergestellt worden. Die Baumwolle ist in der Kasese-Region im Westen des Landes angebaut sowie geerntet worden und „Cotton made in Africa“-zertifiziert. Dieses hochwertige Siegel bedeutet, dass nur Kleinbauern partizipieren, die ausschließlich Regenfeldbau betreiben, das heißt ohne künstliche Bewässerung arbeiten. Kinderarbeit und Zwangsarbeit sind verboten, es gilt Lohngleichheit von Frau und Mann, die Nutzung von gentechnisch verändertem Saatgut ist ausgeschlossen. Die gesamte Wertschöpfung bis hin zum fertigen Produk wird in Uganda geleistet. Als Partner der TSG Hoffenheim ist die in der ugandische Hauptstadt Kampala sitzende Firma Fine Spinners für die Weiterverarbeitung verantwortlich.

Zu den zahlreichen positiven Effekten der umoja-Produktion vor Ort, vom Klimaschutz über Ressourcenschonung bis hin zu mehr und sozial fairer Arbeit, gesellt sich auch ein Transfer finanzieller Mittel: Zehn Prozent der in Deutschland erzielten Erlöse aus der umoja-Kollektion fließen direkt zurück zu den Menschen in Uganda, wo die TSG Hoffenheim konkrete Initiativen in den Themen Bildung und nachhaltige Entwicklung umsetzt.

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