Fitnessbranche 23.06.2020, 10:16 Uhr

Aktuelle ClubIntel-Studie: Was Fitnesskunden jetzt brauchen

Auswertungen der Studie zeigen, dass die Mehrheit der Fitnessstudiokunden nach der Wiedereröffnung den Wiedereinstieg ins Training stufenweise plant - Der ReStart ist kein Selbstläufer!
(Quelle: Fitness Management_Foto: zamuruev_stock.adobe.com)
Während des Corona-Lockdowns haben die ClubIntel Marktforscher in einer Studie rund 2.000 US-Fitnesssportler zu ihrem Aktivitätsniveau, ihren aktuellen Bedürfnissen und Erwartungen an den Wiedereinstieg ins Training befragt. Fitness Management hat die Ergebnisse zusammengefasst und die Key Facts ermittelt.
Zwar gaben 65 Prozent der Mitglieder an, dass sie sehr oder ziemlich wahrscheinlich nach der Wiedereröffnung wieder im Studio trainieren werden, aber der zeitliche Horizont für den persönlichen Restart ist unterschiedlich und hängt von verschiedenen Faktoren ab: Beispielsweise wollen männliche Fitnesskunden im Vergleich zu den weiblichen Mitgliedern deutlich früher wieder im Studio trainieren. 74 Prozent der Männer planen, innerhalb der ersten vier Wochen wieder im Studio zu trainieren. Bei den Frauen liegt dieser Anteil bei 63 Prozent.
Ein Blick auf die verschiedenen Generationen zeigt: Die Millennials und  die Generation Z sind bezüglich des Wiedereinstiegs deutlich zögerlicher als die Baby Boomer und die Generation X. Während jeweils 40 Prozent der 44 bis 55-Jährigen und der Altersgruppe 56+ sich bereits innerhalb der ersten Woche wieder im Studio körperlich fit und gesund halten wollen, lag der Anteil bei den jüngeren Kunden jeweils bei nur bei 25 Prozent.
Wachsende Erwartungen im Fokus
Für die Kunden sind in der Restart-Phase die folgenden Schlüsselfaktoren besonders wichtig, um wieder zeitnah in Studios zurückzukehren. Hier gilt es, proaktiv Verunsicherungen abzubauen, Kundennähe zu zeigen und insbesondere auf die veränderten Erwartungen intensiv einzugehen sowie den Kunden entgegenzukommen.
Die Befragung zeigt auch: Aktuell ist immer noch knapp ein Fünftel der Befragten unschlüssig, ob oder wann sie tatsächlich ins Studio zurückkehren. Genau hier müssen Betreiber in der Praxis nicht nur Überzeugungsarbeit leisten, sondern vor allem auch Verständnis zeigen.
Aktuelle Hygieneauflagen beachten
Es gilt, gegenüber den Kunden mit Transparenz, Verlässlichkeit und vor allem der nötigen Konsequenz im Rahmen der aktuellen Hygieneauflagen zu agieren. Denn nur so können wir zumindest schrittweise wieder zur 'Trainingsnormalität' zurückkehren bzw. einen erneuten Lockdown verhindern.
Besonnenheit und Verantwortung sind gefragt
Um als professioneller Gesundheitsdienstleister wahrgenommen zu werden und das in unsere Branche gesetzte Vertrauen auch zu rechtfertigen, ist deshalb jeder Einzelne gefordert, seinen aktiven Beitrag zu leisten und dafür zu sorgen, dass die Mitglieder in den Studios sicher und optimal betreut trainieren können.
(Quelle: Fitness Management, F. Schmidt)

Schlüchter Astrid
Autor(in) Schlüchter Astrid

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