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Amer Sports äußert Gewinnwarnung

(jn) Der finnische Sportausrüstungshersteller Amer Sports hat seine Gewinnerwartungen für das Jahr 2008 aufgrund des schwachen Konsumklimas korrigiert. Statt des angestrebten Jahresgewinnes von 90 bis 105 Millionen Euro rechnet das Unternehmen nun mit 80 bis 90 Millionen.

Der finnische Sportausrüstungshersteller Amer Sports hat seine Gewinnerwartungen für das Jahr 2008 aufgrund des schwachen Konsumklimas korrigiert. Statt des angestrebten Jahresgewinnes von 90 bis 105 Millionen Euro rechnet das Unternehmen nun mit 80 bis 90 Millionen.

Im dritten Quartal sank der Netto-Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um sechs Prozent von 462,8 auf 433,3 Millionen Euro. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) ging um 13 Prozent auf 51,5 Millionen zurück. Für den Zeitraum Januar bis September verzeichnet Amer Sports beim Netto-Umsatz ebenfalls ein Minus von sechs Prozent im Vergleich zu 2007. Das EBIT legte von 38,5 auf 43,7 Millionen Euro zu, inklusive eines außerordentlichen Ertrags von 13 Millionen Euro durch den Verkauf des Firmenhauptsitzes in Q2/2008.

Als Grund für die niedrigeren Zahlen im dritten Quartal nennt Amer Sports den Zeitpunkt der Auslieferung von Wintersport-Produkten an die Einzelhändler. Dieser liege in diesem Jahr früher als 2007, sodass das Auftragsbuch für die verbleibenden drei Monate dicker sei als im vergangenen Jahr. „In Anbetracht der weltweiten Konsumlage sind die Aussichten von Amer Sports unsicherer als normalerweise zu diesem Zeitpunkt“, gibt Roger Talermo, Präsident und CEO von Amer, zu.

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