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Mammut: Im Heimatmarkt fehlen Umsätze

(jn) Die Mammut Sports Group hat im ersten Halbjahr (01.01.-30.06.2011) einen Nettoumsatz von 85,4 Millionen Schweizer Franken erwirtschaftet. Im Vorjahreshalbjahr waren es noch 95 Millionen, was einem Rückgang von gut zehn Prozent entspricht.

„In Lokalwährungen und bereinigt um den Verkauf der Geschäftsaktivitäten von Toko konnte der Umsatz knapp auf dem Vorjahresniveau gehalten werden“, meldet das Unternehmen. Vor allem der schneearme Winter und das trockene Frühjahr hätten ein Wachstum verhindert. So fehlten Umsätze in Zentraleuropa, besonders in der Schweiz, etwa beim Lawinenverschüttetensuchgerät Barryvox oder bei wetterfester Bekleidung für das Frühjahr. Positiv habe sich das Geschäft in Deutschland entwickelt. In der Nähe des bestehenden Standorts Memmingen investiert Mammut rund 23 Milionen Euro in den Bau eines neuen Zentrallagers für ganz Europa. Gut entwickelten sich auch die Märkte Korea und Japan, wo die Schweizer drei neue Mammut-Stores eröffneten; weitere vier sollen noch dieses Jahr folgen.

Die Mammut Sports Group gehört zur Schweizer Conzzeta Gruppe, die ihren Nettoumsatz im ersten Halbjahr um 8,1 Prozent (in Lokalwährungen 19,2%) steigern konnte. In ihrem Halbjahresbericht betont die Gruppe, dass das erste Halbjahr von negativen Währungseffekten beeinflusst war, die sich in der zweiten Jahreshälfte noch deutlich verstärken werden.

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