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Puma und K-Swiss streiten um den „Formstrip"

(jn) Die beiden Sportartikelhersteller Puma AG und K-Swiss Inc. stehen im amerikanischen Massachusetts vor Gericht. Puma sieht seine Markenrechte verletzt.

Die beiden Sportartikelhersteller Puma AG und K-Swiss Inc. stehen im amerikanischen Massachusetts vor Gericht. Puma sieht seine Markenrechte verletzt.

Weder die Puma AG noch ihr US-Konkurrent K-Swiss veröffentlichten bisher eine offizielle Stellungnahme. Im Mittelpunkt der Auseinandersetzung steht das K-Swiss-Schuhmodell Dolton. Puma klagt, dass dessen Versteifungsstreifen für die Schnürsenkelhalterung stark an den eigenen „Formstrip“ erinnere. Dadurch würde der Kunde getäuscht und verwirrt.

Puma-Konzernchef Jochen Zeitz bezeichnete den gebogenen Lederstreifen als ein Markenzeichen, wie es für Adidas die drei Streifen und für Nike der Swoosh sei. Um die Sache gerichtlich zu klären, reichte K-Swiss daraufhin eine Klageschrift ein, in welcher die Amerikaner vermuten, der Streit sei eine Retourkutsche für das Abwerben eines Schuhdesigners und eines Marketingmitarbeiters der Deutschen. Puma fordert nun Schadenersatz in nicht genannter Höhe und die Vernichtung aller Dolton-Schuhe.

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