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Jack Wolfskin lenkt im Streit um Markenrechtsverletzung ein

(jn) Das Outdoorunternehmen Jack Wolfskin aus Idstein hat sich entschlossen, die rechtlichen Schritte einzustellen, die die Marke wegen angeblicher Markenrechtsverletzung eingeleitet hatte.

Das Outdoorunternehmen Jack Wolfskin aus Idstein hat sich entschlossen, die rechtlichen Schritte einzustellen, die die Marke wegen angeblicher Markenrechtsverletzung eingeleitet hatte.

Grund dafür sind die zum Teil heftigen Reaktionen im Internet auf das Vorgehen von Jack Wolfskin. Das Unternehmen hatte zehn Anbieter abgemahnt, die Produkte mit Tatzen-Design auf der Plattform Dawanda verkauft hatten. „Der Schutz unserer Marke hat für uns oberste Priorität“, sagt Manfred Hell, Geschäftsführer von Jack Wolfskin. „Wir sind immer bemüht, mit Augenmaß und nur dort vorzugehen, wo wir unsere Schutzrechte wirklich gefährdet sehen.“ Daher habe man die Kritik der Kunden zum Anlass genommen, das Vorgehen zu hinterfragen. Mit dem Entfernen der betroffenen Produkte von der Internetplattform sehe Jack Wolfskin die Sache als erledigt an und werde den Anbietern die Kosten erlassen.

Darüber hinaus plant Jack Wolfskin, sein Vorgehen in Fällen von kleingewerblichen Angeboten zu verändern. Die Idsteiner wollen in Zukunft zunächst auf anwaltliche Schritte verzichten und selbst Kontakt aufnehmen. Im Falle einer Einigung sollen Kosten möglichst ganz vermieden werden und anwaltliche Hilfe erst ein letzter Schritt sein. Weiterhin sagt Manfred Hell: „An der großen Emotionalität, mit der die Debatte geführt wurde, sehen wir, wie hoch die Erwartungshaltung an uns ist. Dem wollen wir gerecht werden. Wir haben uns der Kritik gestellt, unser Vorgehen kritisch durchleuchtet und werden in Zukunft sensibler agieren.“

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