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Puma: Wachstum dank Textilien

(abk) Sportausrüster Puma hat im Geschäftsjahr 2007 seine weltweiten Markenumsätze währungsbereinigt um 3,4% erhöht und insgesamt 2,7 Mrd. Euro umgesetzt. Besonders gut lief das Segment Textilien, dessen Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 5,7% auf 998,7 Mio. Euro stieg.

(abk) Sportausrüster Puma hat im Geschäftsjahr 2007 seine weltweiten Markenumsätze währungsbereinigt um 3,4% erhöht und insgesamt 2,7 Mrd. Euro umgesetzt. Besonders gut lief das Segment Textilien, dessen Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 5,7% auf 998,7 Mio. Euro stieg. Schuhe legten um 1,9% auf 1,47 Mrd. Euro zu und die Accessoire-Umsätze erhöhten sich um 3,7% auf 262,2 Mio. Euro. Die Umsätze mit Lizenzen haben sich währungsbereinigt um 3,8% auf 365,3 Mio. Euro planmäßig reduziert, melden die Herzogenauracher. Als Grund dafür nennen sie ausgelaufene Lizenzverträge und kündigen an, dass der Markt Korea ab diesem Jahr durch eine 100%ige Tochtergesellschaft betreut und somit vom Lizenzgeschäft in konsolidiertes Geschäft umgewandelt werde. Die konsolidierten Umsätze bei Puma stiegen im Geschäftsjahr 2007 währungsbereinigt um 4,7% und erreichten 2,37 Mrd. Euro. Dabei stiegt der Umsatz von Schuhen um 2,1%, bei Textilien um 8,6% und bei Accessoires um 7,8%.

Seine Retailaktivitäten hat Puma im vergangenen Jahr fortgesetzt und eröffnete 25 Concept Stores weltweit. Ende 2007 verfügen die Herzogenauracher einschließlich zweier Geschäfte von Lizenznehmern über insgesamt 116 Concept Stores. Als Einzelhändler hat Puma 2007 folglich seinen Umsatz um 18% auf 406,4 Mio. Euro erhöht. Dies sind 17,1% am Konzernumsatz. Das operative Ergebnis (EBIT) stieg 2007 auf 372 Mio. Euro verglichen mit 368 Mio. Euro im Jahr 2006. Beim Konzerngewinn meldet Puma ein Plus von 2,2% und somit insgesamt 269 Mio. Euro.

Trotz weniger Sportgroßereignisse im Jahr 2007 verzeichnet Puma nach eigenen Angaben für die Region EMOA im Vergleich zum Vorjahr ein „solides“ Wachstum. Hier liefen Textilien am besten, gefolgt von Accessoires und Schuhen. Der Anteil dieser Region am Konzernumsatz betrug 52% (Vorj.: 48,9%). Schlechter als im Vorjahr lief es in Amerika, wo sie währungsbereinigten Umsätze um 4,3% zurückgingen und nun noch 27% am Konzernumsatz ausmachen (2006: 30,6%). In der Region Asien/Pazifik steigerten sich die Erlöse um 10,1% und damit der Anteil am Konzernumsatz auf 20,9% (Vorj.: 20,5%). Dabei habe sich China sehr erfolgreich entwickelt, teilt Puma mit.

Für das laufende Geschäftsjahr erwartet das Management ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum im einstelligen Bereich. Das operative Ergebnis sollte gegenüber dem Vorjahr zulegen, die operative Marge jedoch, bedingt durch sportliche Großereignisse wie der EURO und damit verbundene Marketingaufwendungen sowie dem geplanten weiteren Ausbau der eigenen Einzelhandelsaktivitäten, unter dem Vorjahr liegen. Eine deutliche Steigerung wiesen auch die Auftragsbestände auf. Die Aufträge legten währungsbereinigt um 9,8% auf 1,188 Mrd. Euro zu und beinhalten vor allem Lieferungen für das erste und zweite Quartal. Nach Produktbereichen erhöhten sich die Aufträge bei Schuhen währungsbereinigt um 4,7% auf 721,1 Mio. Euro, Textilien verbesserten sich um 19,9% auf 397,7 Mio. Euro und Accessoires um 13,6% auf 68,9 Mio. Euro.

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