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Route 2015: Adidas im Plan

(jal) Adidas-Chef Herbert Hainer hat auf einer Investorenveranstaltung in den USA die finanziellen Unternehmensziele bestätigt, bis 2015 den weltweiten Umsatz auf 17 Milliarden Euro zu steigern. Außerdem will der Adidas-Konzern die operative Marge auf elf Prozent verbessern.

Adidas hat diese Ziele bereits im November 2010 „Route 2015“ genannt. Die Marke Adidas wird Hainer zufolge nach wie vor der Wachstumsmotor des Konzerns sein und im Jahr 2015 einen Umsatz in Höhe von 12,8 Milliarden Euro generieren. Dies bedeutet eine Erhöhung der Prognose um fünf Prozent im Vergleich zu dem im November 2010 kommunizierten Ziel von 12,2 Milliarden Euro. Für Adidas Sport Performance werde nun ein Umsatz in Höhe von 8,9 Milliarden Euro (ursprüngliche Prognose: 8,5 Mrd. Euro) angestrebt. Rekordumsätze in der Kategorie Fußball, die enorme Dynamik bei Basketball und überzeugende neue Produkteinführungen in der Kategorie Running sollen das künftige Wachstum stützen. Der Konzern geht davon aus, dass der Umsatz von Adidas Sport Style auf 3,9 Milliarden Euro (ursprüngliche Prognose: 3,7 Mrd. Euro) steigen wird.

TaylorMade und Reebok

Aufgrund der laut Adidas „hervorragenden Performance“ von TaylorMade-Adidas Golf werden die anderen Geschäftssegmente (TaylorMade-Adidas Golf, Rockport, Reebok-CCM Hockey) ihre Ziele bereits in diesem Jahr erreichen. Infolgedessen werden die anderen Geschäftssegmente bis zum Jahr 2015 statt der ursprünglich angepeilten 1,8 nun voraussichtlich 2,2 Milliarden Euro zum Umsatz beitragen.

Bei Reebok werde der Konzern die Positionierung als Fitnessmarke fortsetzen. Aufgrund der strategischen Entscheidung, die NFL-Lizenz nicht zu verlängern, der Umgliederung des Geschäfts mit NHL-Lizenzumsätzen sowie des Fokus des Konzerns auf Margenverbesserungen und operative Effizienz wird das Umsatzziel von Reebok für 2015 nun von ursprünglich drei auf zwei Milliarden Euro nach unten angepasst (in etwa ein Drittel der Reduzierung ist auf Umsätze im Zusammenhang mit den NFL- und NHL-Lizenzen zurückzuführen).

Nordamerika, China und Russland/GUS, die drei Fokusmärkte des Konzerns, werden voraussichtlich 50 Prozent des gesamten Umsatzwachstums des Konzerns ausmachen. In Nordamerika erlebt Adidas derzeit eine starke Dynamik; ausschlaggebend hierfür seien die Entwicklungen bei Adidas Originals, Basketball, American Football und Running.

„Wollen qualitativ wachsen“

Für das Gesamtjahr 2012 erwarte der Konzern nach eigener Aussage einen neuen Rekordumsatz und -gewinn. Man gehe davon aus, dass sich der währungsbereinigte Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um annähernd zehn Prozent erhöhen wird und das Ergebnis je Aktie um 15 bis 17 Prozent steigern wird (770 Mio. € bis 785 Mio. €). Die operative Marge des Konzerns dürfte sich auf fast acht Prozent verbessern. Herbert Hainer: „Wir legen unser Augenmerk auf qualitatives Wachstum, um Umsätze zu generieren, die höhere Margen erzielen, und wir halten unsere betrieblichen Aufwendungen strikt unter Kontrolle. Daher sind wir zuversichtlich, unsere operative Marge beginnend im Jahr 2013 jährlich um ungefähr ein Prozentpunkt verbessern zu können.“

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