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Nike: Wachstum jenseits von Europa

(Ast) Sportartikelkonzern Nike hat im ersten Quartal seines Geschäftsjahres 2012 seinen währungsbereinigten Umsatz um 18 Prozent auf 6,1 Milliarden US-Dollar gesteigert. Der Nettogewinn legte gleichzeitig um 15 Prozent auf 645 Millionen US-Dollar zu. Der US-Gigant verzeichnete dabei mit seinen Marken Wachstum in allen Regionen – mit Ausnahme von Europa.

Die Erlöse der Marke Nike stiegen im Ende August beendeten Quartal währungsbereinigt um zwölf Prozent. Dabei konnte sich Nike fast überall über steigende Erlöse freuen. Allein in den Regionen West- und Zentraleuropa mussten die Amerikaner stagnierende Umsätze verkraften. Eine Ursache hierfür sei das hohe Erlösniveau des Vorjahres gewesen, in dem das Geschäft der Fußball-WM voll zum Tragen gekommen sei.

Mit Ausnahme des Fußballgeschäfts konnte Nike in allen Sparten Zuwächse verzeichnen. Rückläufig war hingegen die Bruttomarge. Sie ist im Jahresvergleich von 47 auf 44,3 Prozent geschrumpft. Höhere Herstellungskosten und viele Rabattaktionen seien die Auslöser hierfür gewesen. Für die Zukunft geben sich die Amerikaner optimistisch: Die Ordereingänge betrugen Ende August 8,5 Milliarden US-Dollar. Damit liegen sie währungsbereinigt 13 Prozent über dem Vorjahresniveau.

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