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Nike stellt Produktion von Fitnessarmbändern ein

(vw) US-Sportartikelhersteller Nike zieht sich offenbar aus dem Geschäft mit so genannten Activity Trackern, also tragbarer Fitness-Elektronik, zurück.

Wie das US-amerikanische Technologieportal Cnet berichtet, hat Nike 55 Angestellte seines 70-köpfigen Hartware-Teams, die unter anderem für die Entwicklung des Fitnessarmbandes Fuelband zuständig sind, entlassen.

Das Nike Fitnessarmband Fuelband ist seit 2012 im Handel. Weder werde es eine neue Version des Fuelbands noch andere tragbare Fitnessgeräte aus dem Hause Nike geben. Die aktuelle Fuelband SE-Version will Nike weiter vertreiben und weiterhin – zumindest für die nahe Zukunft – unterstützen, heißt es aus dem Unternehmen.

Wie Cnet weiter berichtet, wolle sich der US-amerikanische Sportartikelhersteller in Zukunft verstärkt auf die Entwicklung von Fitness-Software konzentrieren, sprich Apps für Fitness-Gadgets. Im Herbst wolle Nike eine Entwickler-Schnittstelle für seine Fitness-Dienste vorstellen. So würden sich künftig auch andere Fitnessgeräte mit der Nike+-Plattform verwenden lassen.

Spekuliert wird, ob das Aus für das Fuelband in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Eintritt von Apple in den Markt mit so genannter Wearable Technologie steht. Sollte Apple noch in diesem Jahr seine Smartwatch vorstellen, sei eine Kooperation der beiden Unternehmen denkbar.

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