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Probleme bei der Baumwollausfuhr aus Indien

(jn) Der Gesamtverband der deutschen Maschenindustrie e. V. (Gesamtmasche) hat beunruhigt auf die neuesten Entwicklungen auf dem Rohstoffmarkt in Indien reagiert. Am 15. Dezember lief in Indien die Frist für den Export von Baumwolle aus.

Der Gesamtverband der deutschen Maschenindustrie e. V. (Gesamtmasche) hat beunruhigt auf die neuesten Entwicklungen auf dem Rohstoffmarkt in Indien reagiert. Am 15. Dezember lief in Indien die Frist für den Export von Baumwolle aus.

Indien ist der zweitgrößte Baumwollproduzent nach China. Vor drei Monaten hatte die indische Regierung den Baumwollexport auf eine Höchstmenge von 5,5 Millionen Ballen (935.000 Tonnen) begrenzt und einen 45-tägigen Verschiffungszeitraum vom 1. November bis zum 15. Dezember festgelegt. Gesamtmasche e.V. schätzt, dass in diesem Zeitraum jedoch nur 2,5 bis maximal drei Millionen Ballen verschifft wurden. „Der Ausfuhrstopp sorgt für einen erneuten Preisanstieg und schürt die Verunsicherung bei Abnehmern weltweit, ob die vertraglich vereinbarten Lieferungen überhaupt erfolgen können“, sagt Gesamtmasche-Hauptgeschäftsführer Dr. Markus Ostrop.

Gründe für die geringere Ausfuhrmenge waren zum Beispiel der große Andrang an den indischen Häfen, Ernteausfälle, wetterbedingte Verzögerungen und Qualitätsbeeinträchtigungen. Schnelles Handeln lehnt die indische Regierung jedoch ab, teilt Gesamtmasche mit. Sie wolle nur auf der Basis gesicherter statistischer Daten über die noch nicht verschifften Liefermengen entscheiden. Die tatsächlichen Exportzahlen werden erst im Januar vorgelegt. Auch bei der Verschiffung des Garnkontingents werde es eng. Die Ausfuhr aller registrierten Garne bis zum 15. Januar, dem von der Regierung festgelegten Termin, sei kaum zu bewerkstelligen.

Nach Angaben des indischen Textilverbandes CITI liegt die Baumwoll-Erntemenge um eine halbe Million Tonnen niedriger als erwartet; das entspricht zirka zehn Prozent. Der Gesamtverband der deutschen Maschenindustrie e. V. (Gesamtmasche) vertritt nach eigenen Angaben die Interessen der deutschen Hersteller von Maschenbekleidung, Dessous und Maschenstoffen auf nationaler und internationaler Ebene.

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