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EOG: ein Viertel der europäischen Outdoorumsätze in Deutschland

(Ast) Die European Outdoor Group (EOG) hat eine Studie zum europäischen Outdoormarkt veröffentlicht. Exakt 50 Prozent der Umsätze im Jahr 2010 seien dem Geschäft mit Bekleidung geschuldet, ist ein Ergebnis der Umfrage unter 80 Marken.

Genau ein Viertel ihrer Erlöse erwirtschafteten die Outdoorunternehmen mit dem Verkauf von Schuhen. Dahinter ist die Lücke ebenfalls groß. Rucksäcke sind für sechs Prozent der Erlöse verantwortlich. Die Camper konnten da nicht mithalten: Zelte kommen auf vier Prozent der Gesamtumsätze. Mit der Produktion von Kletterausrüstung erzielten die Hersteller drei Prozent der europäischen Umsätze. Schlafsäcke sorgten für zwei Prozent der Erlöse. Der Rest der Outdoorausrüstung war im Jahr 2010 für zehn Prozent der Umsätze verantwortlich.

Italien und Schweiz gleichauf

Beim regionalen Aufschlüsseln der Outdoorumsätze in Europa gibt es laut EOG eine eindeutige Reihenfolge. An der Spitze rangiert der deutsche Markt mit einem Umsatzanteil von 23 Prozent. Auf Platz zwei folgen die Angelsachsen: Das Vereinigte Königreich und die Republik Irland vereinen 15 Prozent auf sich. Dahinter reihen sich die größeren romanischen Länder ein. Frankreich folgt mit 14 Prozent Marktanteil auf Rang drei. Italien verpasst die Podiumsplätze mit sechs Prozent deutlich. Die Alpenländer Schweiz und Österreich sind für sechs beziehungsweise fünf Prozent der Outdoorerlöse verantwortlich.

Potenzial in Russland

Im riesigen russischen Markt generieren die Marken derzeit nur vier Prozent der europäischen Umsätze. Damit liegt Russland derzeit auf dem Niveau von Norwegen und Schweden. Zum Vergleich: Norwegen hat rund fünf Millionen Einwohner, Schweden etwa 9,5 Millionen; die russische Bevölkerung umfasst 143 Millionen Personen.

Skandinavier stark

Die traditionell outdooraffinen Skandinavier spielen generell eine wichtige Rolle im europäischen Markt. Finnen und Dänen sorgen etwa für drei beziehungsweise zwei Prozent der Erlöse. Damit liegen sie nur knapp hinter den Spaniern und den Einwohnern der Benelux-Länder, mit denen die Marken jeweils vier Prozent der Umsätze in Europa erwirtschaften. Die Länder des ehemaligen Ostblocks spielen inzwischen eine wichtige Rolle. Tschechien und Polen rangieren mit zwei Prozent der Erlöse auf Platz acht der Rangliste, Slowenien mit einem Prozent immerhin noch auf Position neun.

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