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BSI-Vorstand einstimmig wiedergewählt

(Ast) Die Mitgliederversammlung des Bundesverbandes der Deutschen Sportartikelindustrie (BSI) hat den bisherigen Vorstand im Amt bestätigt. Auf der Jahrestagung in Ludwigsburg (25. bis 27. Mai) wählten die Anwesenden die bislang amtierenden Vorstandsmitglieder für weitere drei Jahre.

Präsidentin Désirée Derin-Holzapfel von der Friedola Gebr. Holzapfel GmbH wurde dabei ebenso einstimmig bestätigt wie ihre Vizepräsidenten Tilman Meyer zu Erpen (Cavallo A. Sahle GmbH & Co. KG), Andreas Schechinger (Tatonka GmbH) und Dr. Karl Sedlmeyer (Adidas AG). Schatzmeister bleibt Wolfgang Kraus (Fashy GmbH). Als weitere Vorstandsmitglieder wurden im Amt bestätigt: Dr. Antje von Dewitz (Vaude Sport GmbH & Co. KG), Rudi Maisack (Fleck GmbH & Co. KG), Siegfried Paßreiter (Fischer + Löffler Deutschland GmbH) sowie Horst Widmann (Puma AG).

BSI-Geschäftsführer Adalbert von der Osten ging in seinem Jahresbericht auf Schwerpunkte der Verbandsarbeit ein. Besonders würdigte von der Osten die Jubiläumsveranstaltung zum 100-jährigen Bestehen des Verbandes im Mai 2010 in Dresden. In der Lobbyarbeit wurde ein „Gesprächskreis Sportwirtschaft“ beim Bundesministerium für Wirtschaft ins Leben gerufen,

dem auch der BSI angehört. Von der Osten wurde außerdem in den Beirat

„Umwelt und Sport“ des Bundesministeriums für Umwelt berufen.

Neue Firmen akquiriert

Im vergangenen Jahr gewann der BSI zwölf neue Mitglieder: Elan, Leki, Royal Beach und Scott sowie die Firmen Esperado, Gera, Kerbl, Mattes, MMCosmetic und Strohm aus dem Reitsport und die Unternehmen

Angerer und Inko aus dem Freizeitsektor. Von der Osten berichtete zudem, dass die Fachgruppe Turngeräte innerhalb des BSI erneut ins Leben gerufen wurde. Damit sind nun fünf Fachgruppen im Verband aktiv, weitere sollen folgen. Das Förderprojekt „Schulbetriebe“ in Zusammenarbeit mit der

Reiterlichen Vereinigung, ein Wassersportpark auf der

spoga+gafa sowie ein Seminar zum Thema Social Media seien weitere Aktivitäten des Verbands im abgelaufenen Jahr gewesen. Darüber hinaus wurde die Initiative „Sports made in Germany“ gestartet. Die Lizenz für das

entsprechende Label wird laut BSI produktbezogen vergeben.

Initiative zu sozialer Nachhaltigkeit gegründet

Die Fachgruppe Outdoor (FGO) hat außerdem ein Projekt mit der europäischen Non-Profit-Organisation „Made by“ zum Thema soziale Nachhaltigkeit (Corporate Social Responsibility) gestartet. Made-by ermittelt per festgelegter Bewertungskriterien, einer so genannten Scoring Card, welchen Status die FGO-Mitglieder in puncto Corporate Social Responsibility haben. Ziel ist, einen Überblick über den aktuellen Stand der Unternehmen bezüglich sauberer und sozialverträglicher Produktion zu erhalten. Außerdem soll dieser Status Quo Entscheidungsgrundlage für weitere Entwicklungsschritte der FGO-Mitglieder darstellen.

Ziele für das kommende Jahr

Als vordringliche Aufgaben für das kommende Jahr nannte von der Osten das Ausweiten der nationalen Lobbyarbeit, eine verstärkte Mitarbeit im europäischen Sportartikel-Industrieverband FESI, das Gewinnen weiterer Mitglieder und den Ausbau des Kompetenzfeldes Nachhaltigkeit. Abschließend bezeichnete der BSI-Geschäftsführer den Verband als „starke Truppe und munteren Verband, der finanziell gesund“ sei. Seine Jahrestagung im Jahr 2012 wird der BSI im Raum Frankfurt am Main durchführen.

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