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Wintersteiger: optimistischer Ausblick nach hartem Jahr

Das Krisenjahr 2009 ging auch an der Wintersteiger AG nicht spurlos vorüber. Der österreichische Spezialmaschinenbauer erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2009 einen Konzernumsatz von 81,1 Millionen Euro und ein Betriebsergebnis (EBIT) von rund 7,2 Millionen Euro.

Das Krisenjahr 2009 ging auch an der Wintersteiger AG nicht spurlos vorüber. Der österreichische Spezialmaschinenbauer erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2009 einen Konzernumsatz von 81,1 Millionen Euro und ein Betriebsergebnis (EBIT) von rund 7,2 Millionen Euro.

Wintersteiger verzeichnete somit 2009 im Jahresvergleich einen Umsatzrückgang von 11,4 Prozent und ein EBIT-Minus von 21,8 Prozent. Das Unternehmen zeigt sich mit dem Ergebnis trotzdem zufrieden. Finanzvorstand Roland Greul erläuterte: „Im Jahr 2009 waren die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen weltweit sehr schwierig. Das respektable Konzernergebnis ist eine Bestätigung unserer strategischen Ausrichtung. Die Drei-Sparten-Politik verstehen wir als Risikostreuung, die uns nachhaltig eine solide finanzielle Grundlage beschert hat." Wintersteiger verfügt über die Divisionen Seedmech, Woodtech und Sports, die in den Segmenten Landmaschinen, Holzverarbeitung sowie Verleih- und Servicelösungen für Ski und Snowboards aktiv sind.

Den größten Umsatzanteil 2009 hatte die Division Sports, die mit ihren Gesamtlösungen für den Verleih und Service von Ski und Snowboards 43,5 Millionen Euro erwirtschaftete. Im Jahr 2008 hatte die Division 44,3 Millionen Euro zum Konzernumsatz beigetragen. Das annähernd stabile Ergebnis ist laut Wintersteiger auf den guten Winter 2008/09 und die damit verbundene starke Skisaison zurückzuführen.

Die Division Seedmech erzielte 2009 mit 24,6 Millionen Euro einen erheblichen Anteil am Gesamtumsatz der Wintersteiger AG. Problematisch zeigte sich im abgelaufenen Jahr das Bild der Division Woodtech. Mit 12,9 Millionen Euro habe das Segment einen deutlich geringeren Beitrag zum Unternehmensumsatz geleistet als ein Jahr zuvor.

Wintersteiger habe das angepeilte Ziel erreicht, die Marktanteile in allen drei Unternehmenssparten auszubauen. Gleichzeitig ist das Unternehmen laut eigener Angaben mit neuen Großaufträgen in das Jahr 2010 gestartet. Der derzeitige Auftragsbestand garantiere eine Vollauslastung der Produktion bis Ende Juni dieses Jahres.

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