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Platzproblem bei der Fibo führt zu Veränderungen

(jal) Reed Exhibitions, Veranstalter der Fibo, teilt die Fitnessmesse neu ein und will so mehr Platz schaffen. Außerdem kündigt Reed Exhibitions an, Tickets für Privatbesucher zu limitieren.

Grund für die Maßnahmen: Statt der erwarteten 80.000 kamen über 96.000 Besucher zur Fibo 2013, davon 45.000 allein am Samstag – ein Plus von 50 Prozent im direkten Tagesvergleich zum Vorjahr. Der Besucherandrang habe zwischenzeitlich dazu geführt, dass Eingänge zur Messe teilweise geschlossen werden mussten.

Eine zentrale Neuerung werde laut Fibo-Chef Ralph Scholz die in Teilen modifizierte Hallenplanung sein, die so ausgelegt sei, dass sie einen großen Rundlauf von Fibo und Fibo Power ermögliche. Der so genannte Messe-Boulevard werde künftig durchgängig als zentrale Verbindungsachse genutzt. Damit sollen Engpässe, wie sie speziell am Samstag im Übergang von der Fibo Power zur Fibo aufgetreten sind, vermieden werden.

Die Fibo Active belegt künftig die Hallen 5.2 und 10.2, die Fibo Power Halle 4.2. Die bisher belegten Hallen 1 und Hallen 2, in denen am Samstag der Besucherandrang zu stark war, werden künftig leer bleiben. Speziell durch die Einbeziehung der Halle 10.2 verschaffe sich die Fibo Power mehr Luft und treffe eine deutliche Unterscheidung zwischen Business und Action.

Neu: Eingang Süd für Privatbesucher

Der Veranstalter leitet nun Privatbesucher und Bahnreisende primär über den Süd-Eingang ins Gelände. Die Zahl der Privatbesuchertickets limitiert die Fibo zudem erstmals. „Nur so ist gewährleistet, dass die Fibo auch am Wochenende als Fachmesse funktioniert und sowohl Fach- wie auch Privatbesuchern ein angenehmer Messebesuch möglich ist“, begründet Ralph Scholz. So werden für den Samstag und Sonntag jeweils „nur“ 29.000 Privatbesuchertickets in den Verkauf gehen.

Reed Exhibitions kündigt für den Fibo-Samstag an, Tickets für Endverbraucher ausschließlich über den Online-Ticketshop anzubieten. Der Zutritt wird künftig nur noch mit dem Vorverkaufs-Ticket gewährt. Am Sonntag verkauft der Veranstalter dagegen Privatbesuchertickets auch regulär an den Tageskassen, sollten im Vorverkauf nicht bereits alle Tickets vergriffen sein. Fachbesucher sind von der Limitierung der Eintrittskarten ausgenommen. Vor Ort werde den Fachbesuchern zudem uneingeschränkter Zugang zum Gelände garantiert, auch wenn das Limit der Privatbesucherzahl erreicht sein sollte. Ein Fachbesuchernachweis ist dafür zwingend erforderlich.

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